Dienstag, 26. Oktober 2021

Profi-Smartphone, Billig-Smartphone, gar kein Smartphone? Die 10 wichtigsten Überlegungen zur Anschaffung eines Smartphones!

Erst wollte ich gar kein Smartphone, dann hatte ich ein günstiges und schließlich kaufte ich mir eine iPhone-Profiversion (... und dann noch eine). Meine Erfahrungen und die 10 wichtigsten Überlegungen zum richtigen Smartphone. (Meinungsbeitrag, Werbung wegen Markennennung, unbezahlt, unbeauftragt, alles wurde selbst gekauft, aktualisiert am 26.10.2021)

Lumia 640
Stufe 1: Mit meinem ersten Smartphone, dem Lumia 640, konnte ich mein Web-Design auf dem kleinen Bildschirm eines Mobilfunkgerätes prüfen (statt wie bisher auf dem Notebook mit Emulatoren zu arbeiten), außerdem ganz brauchbare Fotos für das Web machen und Social-Media-Apps nutzen, die es für PCs nicht gab. Leider endete der Support des Lumia 640 (Betriebssystem Microsoft Windows 10 Mobile Version 1703) zu meiner großen Enttäuschung am 11. Juni 2019.

 

Die 10 wichtigsten Überlegungen zur Anschaffung eines Smartphones


Für die, die sich nicht für meine längliche Smartphone-Geschichte und warum ich vom Lumia 640 zum iPhone Xs Max wechselte, interessieren, hier gleich meine 10 wichtigsten Überlegungen, mit denen man das passende Smartphone findet.

Diese Fragen sollte man sich stellen und die Antworten am besten schriftlich festhalten:
  1. Wird das Smartphone zur privaten Nutzung oder geschäftlich als Selbstständige oder Freiberufler gekauft?
    Handelt es sich um eine geschäftliche Anschaffung, sollte man überlegen, was sinnvoller ist: ins eigene Unternehmen zu investieren (also beispielsweise das bessere und nicht das billigste Werkzeug anzuschaffen) und dafür weniger Gewinn auszuweisen und weniger Steuern zu zahlen. Oder - beim Kauf des billigen Werkzeuges - mehr Gewinn auszuweisen und mehr Steuern zu zahlen. Seit die Grenze für Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) auf 800 Euro angehoben wurde, kann man ein Gerät mit Anschaffungskosten bis zu 800 Euro netto im Jahr der Anschaffung komplett absetzen (und muss es nicht über Jahre abschreiben). Unter Ausnutzung des Investitionsabzugsbetrag (IAB: Man kann 40 % des Anschaffungspreises in der Steuererklärung des Vorjahres als IAB anmelden) kann man sogar Geräte, deren Anschaffungskosten unter 1333 Euro liegen, auf einmal absetzen (Details siehe Gulp). Wichtig: IAB ist nur möglich, wenn das angeschaffte Gerät nicht mehr als zu 10 Prozent privat genutzt wird!
  2. Was soll das neue Smartphone können?
    Welche Features/Apps benötige ich unbedingt? Welche Features/Apps wären erfreulich, sind aber nicht "lebenswichtig"?

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  3. Welche Speicherkapazität soll das Smartphone haben?
    Von der Speicherkapazität hängt ab, wie viele Apps, Videos, Bilder und Musik man nutzen bzw. speichern kann.
  4. Welche Kameraqualität wird benötigt?
    Sollen Bilder und Videos in möglichst hoher Qualität gemacht werden können, die man beispielsweise auch in ein YouTube-Video einbauen kann, oder macht man nur gelegentlich einen Schnappschuss oder ein Foto zur Dokumentation beziehungsweise zur Erinnerung.
  5. Mit welchen vorhandenen Geräten muss das Smartphone kommunizieren können und welche Betriebssysteme haben sie?
    (Aber auch bei verschiedenen Betriebssystemen gibt es oft Lösungen zur sinnvollen Anbindung - ich arbeite beispielsweise inzwischen mit einem Notebook mit Windows-Betriebssystem (Windows 10) und einem iPhone (aktuell iOS 14) und das lässt sich mit meinen persönlichen Arbeitsabläufen gut in Einklang bringen.)
  6. Welche Bildschirmgröße und Customization-Optionen beispielsweise Schriftgröße wünsche ich mir?
    Wer beispielsweise nach einem langen Arbeitstag am Bildschirm nicht mehr so gut sieht, dem helfen verstellbare Bildschirmhelligkeit, verstellbare Schriftgröße und Ähnliches.
  7. Soll das Smartphone möglichst viel hermachen? Wie wichtig ist es dem Nutzer als Statussymbol?
    Wenn das Smartphone nicht das technologisch neueste sein muss, kann es aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten und auch um das Budget zu schonen, sinnvoll sein, ein recyceltes Gerät zu wählen.
  8. Wie hoch ist das Budget?
    Wie viel würde ich bereitwillig gerne ausgeben, bis zu welchem Budget würde ich mich eventuell durchringen können (siehe auch 1.)?
  9. Smartphone mit Vertrag oder ohne?
    Wenn man keinen Vertrag benötigt, weil man eine SIM-Karte hat, die man weiternutzen will, sollte man die Kompatibilität vorher checken.
  10. Wie lange wird das Gerät und sein Betriebssystem weitergeführt (Unterstützung/Support)?
    Vor dem Kauf sollte man nachfragen, ob das Gerät und/oder das Betriebssystem weitergeführt wird oder irgendwann ausläuft. Wird der Support vom Hersteller nämlich nicht mehr fortgesetzt (wie es mir beim Lumia 640 passierte), erstellt niemand mehr neue Apps für das Gerät und vorhandene Apps werden nicht mehr aktualisiert (keine Updates für Sicherheit oder neue Funktionen) und gepflegt. Das bedeutet, man wird mehr oder weniger schnell von der technischen Entwicklung und neuen Trends abgehängt, während gleichzeitig das Sicherheitsrisiko steigt.
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Meine Smartphone-Geschichte


Was Smartphones betrifft, war ich eine Späteinsteigerin - einfach weil ich nie eines brauchte und auch keine Zeit für Spielereien hatte, schließlich hatte ich mich erst ein paar Jahre zuvor mit Schreiben und online Publizieren selbstständig gemacht: Ich blogge, ich schreibe Bücher, ich verfasse journalistische Beiträge (für Kundenmagazine und Garten(bau)zeitschriften), ich programmiere meine Webseiten und Blogs und ich bin in den sozialen Netze aktiv (berufliche Vernetzung, Information, Kommunikation, Marketing). Ich verbringe 98 Prozent meiner Zeit zuhause, 90 Prozent meiner wachen Zeit an einem Notebook sitzend, um zu recherchieren und zu schreiben. Wozu brauchte ich da noch ein Smartphone, so dachte ich lange, alles gab es im Internet und ließ sich angenehmer mit dem Bildschirm meines extra großen Notebooks mit komfortabler Tastatur lesen, schreiben oder programmieren. Zum Telefonieren hatte ich ein Festnetztelefon in Reichweite (Bestandteil eines Internet-und-Telefon-Paketes), und um von unterwegs bei einer Panne telefonieren zu können sowie für das Online-Banking halte ich nach wie vor ein uraltes Prepaid-Klapphandy am Leben (damals noch PIN per SMS).

Wofür brauche ich überhaupt ein Smartphone?
Als Mobile Internet immer wichtiger wurde, wurde es auch immer wichtiger, dass meine Online-Publikationen auch auf Smartphones und Tablett-Computern funktionierten. Irgendwann reichten Emulatoren auf dem Notebook nicht mehr, um meine Websites und Blogs auf Mobiltauglichkeit zu checken und umzuprogrammieren.

Mein erstes Smartphone - die Freude währte nicht lange
Mein erstes Smartphone war ein Microsoft/Nokia Lumia 640 Dual-SIM Smartphone, gekauft bei Amazon* (Werbelink). Es war vergleichsweise preisgünstig, aber ich war trotzdem bald hin und weg, so viel Freude hatte ich nicht erwartet. Nicht nur konnte ich meine eigenen Veröffentlichungen auf einem Smartphone checken, ich konnte mit dem Gerät im Sitzen, im Stehen, auf der Couch liegend oder sonst wie und wo recherchieren. Vor allem konnte ich schnell ein Foto von meinen Staudenbeet- und Topfgarten-Experimenten machen, die Bildqualität war für das Internet damals ganz okay. Kurzum, ich liebte mein Lumia - bis ich erfuhr, dass diese Smartphones nicht mehr fortgeführt und der Support eingestellt werden würde. Mit der Bekanntmachung wurden dann auch bestehende Apps für das Betriebssystem nicht mehr gepflegt, geschweige denn neue entwickelt. Ich war am Boden zerstört. Da half es auch nicht, dass das Preis-Leistungsverhältnis beim Kauf gut gewesen war.

Mein erstes iPhone
2018 Jahren kaufte ich dann mein erstes iPhone. Es war übrigens mein zweites Apple Produkt, denn vor ca. 18 Jahren hatte ich ein iPod.

Stufe 2: Ich traute mich kaum, mein neues iPhone Xs Max auszupacken, es war etwa 10 mal so teuer wie mein Lumia 640 drei Jahre zuvor. Es kostete 2018 so viel wie mein recht leistungsfähiges 17" HP-Notebook und mehr als meine letze Kamera (mit der ich allerdings auch nicht zufrieden war, sie war preislich und qualitätsmäßig ein Kompromiss gewesen).


Screenshot von der ersten von fünf Seiten meines Home-Bildschirms. Vor kurzem wurde das Betriebssystem auf iOS 14 umgestellt mit neuen Möglichkeiten, die Apps zu organisieren.

Ich habe das iPhone Xs Max bei Apple bei OTTO.de* (Werbelink) gekauft, weil ich dort auf Rechnung zahlen kann, der Preis damals unwesentlich höher war als bei der Konkurrenz und weil ich zu Otto das nötige Vertrauen habe, dass man mir bei eventuellen Schwierigkeiten helfen würde.

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Das Zubehör kaufte ich dagegen bei Amazon.de* (Werbelink). Als Business-Kunde sollte man sich aber darauf gefasst machen, dass es bei den preisgünstigen Angeboten von Verkäufern von außerhalb der EU auf der Amazon.de-Händlerplattform meiner Erfahrung nach manchmal schwierig sein kann, eine ordentliche Rechnung mit VAT (Umsatzsteuer-ID) und ausgewiesener Mehrwertsteuer zu bekommen. Dem hinterherzulaufen, kann dann bei der Buchführung oder der Steuererklärung teure Zeit kosten.

Um das teure iPhone XS Max vor Gebrauchsspuren, Kratzern und anderen Schäden zu schützen, erhielt es von mir vorne eine Schutzfolie, hinten eine Klarsichtschale und beim Transport oder bei Nichtgebrauch ruht es in seinem gepolsterten "Schlafsack".

Mein iPhone XS Max (hier in einer Schutzhülle) ist mit der iCloud verbunden, auf die ich auch von meinem HP-Notebook mit Windows 10 dank "iCloud für Windows" zugreifen kann (zur Installation braucht man lediglich die Apple ID und das zugehörige Passwort).

Vor der Anschaffung des iPhones hatte ich auf meinem HP-Notebook mit Windows 10 bereits Microsoft OneDrive als "Cloud Service" für das Abspeichern und den Austausch von Fotos, Videos und Dokumenten mit dem Lumia 640 eingerichtet (später auch wegen Windows 365). Vom iPhone aus kann ich optional auch dort Bilder und Dokumente abspeichern oder von dort downloaden.

Mag sein, dass die Anbindung des iPhones an Apple-Geräte noch einfacher geht, aber ich bin sehr zufrieden und habe für alles Arbeitsabläufe einrichten können, die mir entsprechen.

Warum ein Highend iPhone?
Fast genau drei Jahre nach dem Kauf des Lumias musste ich mir ein neues Smartphone anschaffen - normalerweise nutze ich Geräte länger als das. Dieses Mal wollte ich das Beste, das der Markt hergab, eines, das nicht nach drei Jahren den Support des Herstellers verlieren würde und dann für meine Arbeit nicht mehr gut genug sein würde, eines, für das es viele Apps gab, eines, das einen größeren Bildschirm und mehr Einstellmöglichkeiten zur Schriftgröße, Helligkeit etc. hatte, so dass es etwas besser zu lesen sein würde (nach vielen Jahren Bildschirmarbeit lassen meine Augen am Abend nach) und eines, das noch bessere Fotos und Videos machen würde, denn die Anforderungen steigen ständig, bei gleichzeitig weniger Aufwand für mich beim Fotografieren/Filmen und dem Bearbeiten von Fotos und Videos.

Die integrierten Kameras und Bildverarbeitungsmöglichkeiten des iPhone Xs Max waren für mich eines der wichtigsten Argumente, mich für dieses Gerät zu entscheiden. Ich fotografiere beispielsweise Pflanzen in Kübeln und Beeten im eigenen Garten, oft Blüten und Insekten. Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten warten nicht, bis ich die Kamera und das richtige Objektiv geholt und entsprechend eingestellt habe - das Smartphone mit seiner Automatik ermöglicht mir schöne Aufnahmen ohne langen Vorlauf. Andere Motive und auch Produkte fotografiere ich im Zimmer - am liebsten mit natürlichem Licht, das spart den Aufbau von Lampen etc. Mit dem iPhone Xs Max und dank der integrierten intuitiven Nachbearbeitungsmöglichkeiten erhalte ich selbst bei nicht optimalen Lichtverhältnissen mit wenig Aufwand für das Web taugliche Bilder.

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Zwar fotografiere und filme ich hauptsächlich "dokumentarisch" für meine Online-Veröffentlichungen, der künstlerische Aspekt ist oft, aber nicht immer nachgelagert. Aber Bilder, deren Qualität auch für den Druck gut genug ist, kann ich Verlagen, mit denen ich zusammenarbeite, zur Illustration in meinen Büchern oder Zeitschriftenartikeln anbieten und zusätzlich ein kleines Bildhonorar erhalten, was angesichts der heutigen Auftrags- und Honorarsituation eine Unterstützung sein kann. Früher fotografierte ich auch deshalb alles sicherheitshalber zusätzlich, wenn möglich und die Motive nicht weggeflogen waren, mit einer teuren (Semi-)Profi-Kamera. Diese Doppelarbeit wollte ich mir mit dem iPhone ersparen.

Doch nicht nur bei Bildern für den Druck steigen die Anforderungen an die Bildqualität permanent, auch hinsichtlich Bild- und Videoqualität bei Online-Content ist viel in Bewegung: Zunehmend mehr Menschen schauen sich die Informations- und Unterhaltungsangebote unterwegs zwar per Mobilgerät (Smartphone, Tablet) mit vergleichsweise kleinen Bildschirmen an, aber zuhause dann auf großen Bildschirmen oder gleich auf dem wandgroßen TV-Gerät. Da muss die Bildqualität des Originalfotos für alle Größen passen beziehungsweise skalierbar sein.

Ich muss zugeben, dass ich auf das damals neueste iPhone, das iPhone Xs Max, auch deshalb gespannt war und mir viel von ihm erhoffte, weil viele erfolgreiche YouTuber und Instagram-Influencer mit ihm arbeiteten (und ich damit liebäugelte ebenfalls mehr Content für diese Plattformen zu erstellen) - aus ihrem Erfolg leitete ich ab, dass die Qualität der Bilder und Videos auf jeden Fall diesen beiden Plattformen genügen würde (viele von den Super-Influencern sind inzwischen allerdings beim iPhone 12 Pro Max*, sie wechseln jedes Jahr zum neuesten Gerät und je nach Thema und Kanal arbeiten sie bei der Video-Erstellung zusätzlich mit ein oder mehreren Profi-Kameras sowie einem Foto- und Videographer, der auch die professionelle Bearbeitung übernimmt).

Eine von zahlreichen Vorstellungen und Tests vom iPhone Xs Max bei YouTube


An den iPhones lockten mich neben den versprochenen sehr guten Bild- und Video-Erstellungsmöglichkeiten auch die Bearbeitungs-Apps, allen voran iMovie zur Videoaufbereitung direkt auf dem Smartphone. Bisher hatte ich auf dem Notebook mit dem Windows Movie Maker von Microsoft gearbeitet, der aber eingestellt worden war, und meine gekaufte Software war mir zu komplex und kompliziert für eine schnelle, simple Bearbeitung. (Nachtrag: Es gibt jetzt eine Video-App auf Windows-PCs, die angeblich den Movie Maker ersetzt.)

Ich entschied mich letztendlich für das Apple iPhone Xs Max mit 256 GB (512 GB wäre mir noch lieber gewesen, aber ein Gerät mit mehr Speicher hätten mein IAB+GWG-Budget, siehe oben 10 Überlegungen zum richtigen Smartphone Punkt 1, gesprenkt). Da ich mein Smartphone zuhause per Wifi nutze (Recherche, Social-Media-Beiträge posten) und da Filmen und Fotografieren im Garten oder sonst wo auch ohne Internet-Anbindung funktioniert, habe ich keinen Mobilfunkvertrag für das iPhone, allerdings habe ich für Notfälle einen Mobil-Hotspot mit einer günstigen Daten-Flatrate, den ich überall in eine Steckdose stecken kann (wahrscheinlich kann ich dessen Daten-SIM-Karte sogar direkt im iPhone nutzen. Das muss ich allerdings erst noch ausprobieren).

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Wie immer, wenn man die Marke eines technischen Gerätes wechselt, muss man sich umstellen, und das kostet etwas Zeit und Geduld. In meinem Fall stieg ich von einem Nokia/Microsoft-Smartphone mit mobile Windows-Betriebssystem auf ein Apple-Smartphone mit dem Apple-eigenen Betriebssystem um. Das iPhone fand ich zu Anfang komplizierter als das Lumia, das ich nun seit Jahren gewohnt war und an dem ich manche Features und Apps schätzte, die es nicht identisch auf dem iPhone gab. Dafür ist das iPhone aber sicherer (obwohl ich Face-ID deaktiviert habe und lieber mit einem Passwort arbeite), es gibt mehr Auswahl bei den Apps, man kann mehr über die Einstellungen steuern, und für mich ist es besser lesbar.

Hier einige Bilder sowie ein Videoclip einer Hummel in Slow Motion, die ich ohne große Kenntnisse in Fotografie mit dem iPhone Xs Max für Blogposts und Social Media (Blogpost-Werbung, Selbstvermarktung) gemacht habe.













Details zum iPhone Xs Max

Das neue Smartphone iPhone Xs Max ist groß und wiegt daher mehr. Man sieht und spürt seine Wertigkeit.

Hier sind die Maße:
Breite: 77,4 mm
Höhe: 157,5 mm
Tiefe: 7,7 mm
Gewicht: 208 g

Ein paar technische Daten:
Super Retina HD Display
2688 x 1242 Pixel bei 458 ppi
Typisches Kontrastverhältnis: 1.000.000:1
3D Touch
Maximale typische Helligkeit: 625 cd/m²
12 Megapixel Dual‑Kamera mit Weitwinkel- und Teleobjektiv (hinten)
2x optischer Zoom, bis zu 10x digitaler Zoom
Porträtmodus mit fortschrittlichem Bokeh und Tiefen‑Kontrolle
Porträtlicht mit fünf Effekten (Natürlich, Studio, Kontur, Bühne, Bühne Mono)
Langsamer 4fach‑LED True Tone Synchronblitz
4K Videoaufnahme mit 24 fps, 30 fps oder 60 fps
1080p HD Videoaufnahme mit 30 fps oder 60 fps
720p HD Videoaufnahme mit 30 fps
7 Megapixel Kamera ("Selfie-Kamera")
Face ID
Apple Pay
Bluetooth 5.0
WLAN
GPS
Siri
iOS12 (inzwischen auf iOS14 geupgraded)

Die kompletten technischen Daten gibt es hier bei Apple

Zubehör im Lieferumfang:
EarPods mit Lightning Connector
Lightning auf USB Kabel (die USB-Seite gehört normalerweise in den USB Power Adapter, kann man aber auch für die Powerbank nehmen)
USB Power Adapter (Netzteil)

iPhone Xs Max versus Lumia 640

Das neue iPhone kann natürlich mehr und fast alles besser als mein veraltetes und nicht mehr vom Hersteller unterstütztes Lumia 640, denn es gibt viel mehr Apps und letztendlich kann ein Gerät nur zeigen, was es an Funktionen und Features drauf hat, wenn jemand die entsprechenden Apps/Software programmiert und pflegt.

Für mich persönlich sind es vor allem die Apps und die Kameras vorne und hinten, die mich vom iPhone Xs Max überzeugt haben, so dass ich es nicht mehr gegen ein schwächeres, aber preisgünstigeres eintauschen würde.

Was mich am iPhone allerdings stört, ist das Apple Kabelgedöhns, genauer, dass es nur eine und dazu auch noch eine proprietäre Schnittstelle hat: Das iPhone Xs Max hat nur einen Lightning-Anschluss, man braucht also für manches spezielle Kabel und/oder einen Adapter.

Mein persönliches Fazit und meine Empfehlung

Das iPhone Xs Max ist ein tolles Gerät. Wenn die Preise für beide Geräte gleich wären, würde ich jedem das iPhone Xs Max oder eine noch neuere Version des iPhones empfehlen (aktuell das Apple iPhone 12 Pro Max* - Werbelink zu Amazon). Aber der Preis von Apple Geräten ist nun mal hoch, so dass ich persönlich es nur bei beruflicher Nutzung (vor allem auch der integrierten Kameras) oder Apple-Fans mit ungedeckeltem Budget empfehlen würde. Ansonsten würde ich auch weitere Smartphone-Optionen checken, beispielsweise Geräte von Samsung mit dem Android-Betriebssystem. Zu denen kann ich allerdings keine eigenen Erfahrungen beitragen, sondern verweise auf Tests einschlägiger Fachzeitschriften und YouTube-Kanäle, die sich auf dieses Thema spezialisiert haben.

Apropos: iPhone-Zubehör, das ich nützlich fand

Schutz vorne: Schutzfolie (Panzerglasfolie mit Positionierhilfe)
Schutz hinten: Schutzhülle (Silikon ultradünn, das recht große iPhone Xs Max passte damit auch noch in die Halterung meines alten Tripods, das sollte man aber vorher abmessen.)
Aufbewahrung und Schutz: Handyhülle mit Handschlaufe
Handykamera-Objektive-Kit (das ausgewählte Objektiv wird am Clip und dieser über der Kameraöffnung angebracht)
Tripod-Stativ, das man auch wie einen Selfie-Stick verwenden kann
Zusätzlicher Energiespeicher (externer Akku, Schnellladegerät): Powerbank (Lightning-Kabel nicht dabei)
Kabel und Adapter

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PS: Ich nutze das Lumia allerdings bis heute auch noch - nicht nur, wenn das iPhone zum Laden an der Steckdose oder an der Powerbank hängt -, sondern für die Wettervorhersage, die Nachrichten-Überschriften und Börsenkurse. Auch YouTube und Twitter funktionieren noch einigermaßen auf dem Lumia - wenn es mal wieder "einfriert", nehme ich kurz den Akku raus und schon geht es wieder. Insofern waren beide Geräte ein guter Kauf - jedes zu seiner Zeit.

PS: Meine Smartphone-Reise ging weiter!

So zufrieden ich mit dem iPhone Xs Max auch bin, die Entwicklung geht weiter und die Ansprüche steigen. Die LeserInnen von Blogpost- und Social-Media-Beiträge gewöhnen sich an eine immer höhere Bild- und Videoqualität. Ich stand vor der Wahl, eine neue Profi-Kamera anzuschaffen oder mein Smartphone-Game auf eine höhere Stufe zu stellen. Als das iPhone 13 Pro Max im September 2021 vorgestellt wurde, das vor allem mit noch besseren Eigenschaften als das iPhone Xs Max hinsichtlich Foto- und Videoqualität bei den Testern punktete, fiel die Entscheidung leicht: Das iPhone Xs Max sollte es sein.

Stufe 3: Das iPhone 13 Pro Max hat (unter anderem) ein erheblich verbessertes Kamerasystem. Beispielsweise kann man nun auch Makrofotos und -videos sowie Nachtaufnahmen machen, und auch das Zoomen und anderes mehr wurde verbessert.


* Werbelink

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In einem Smart Home kann man die Temperatur aus der Ferne per App regulieren, der Kühlschrank warnt rechtzeitig vor dem Verderb von Lebensmitteln, Staubsauger-, Fensterreinigungs- und Rasenmäher-Roboter tun selbstständig ihre Arbeit, während man außer Haus ist. Am Abend kommt man in die frisch geputzte Wohnung zurück und kann es sich gutgehen lassen. Was aber, wenn diese smarten Geräte Daten über unsere Gewohnheiten sammeln und sie über das Internet an den Gerätehersteller senden. Was, wenn der die Daten (auch) Dritten zur Verfügung stellt? Genau das scheint die Vision von Colin Angle zu sein, einem der Gründer und CEO von iRobot, dem US-amerikanischen börsennotierten Hersteller von Staubsauger-Robotern wie dem Rooma. Schöne neue Smart-Home-Zeit?

Demnächst in Navy CIS: L.A.: 

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Allzu weit sind wir von dieser Zukunft nicht entfernt. Die neuen smarten Haushaltsgeräte* können unser Leben vereinfachen, aber manche können (schon jetzt oder sehr bald) mehr, als man denkt. Und sie können ihre Informationen weitergeben. Ein paar Beispiele:

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Der smarte Kühlschrank wacht und warnt – aber ist er auch diskret? 
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Neue smarte Staubsauger, wie Roboterstaubsauger/Staubsaugroboter, kartieren mit Hilfe von Sensoren und Kameras die Wohnung, die sie sauber halten sollen. Das tun sie nicht nur, damit sie Hindernisse besser umfahren können: Mit Internetanbindung können sie die Daten und Karten an den Hersteller und/oder an Dritte weiterreichen. Die Daten können dazu genutzt werden, auf den Nutzer zugeschnittene Angebote zu unterbreiten oder aber um die Einstellungen anderer Smart-Home-Geräte zu optimieren (Licht- und Temperaturregelung, Lautsprechereinstellungen). Vielleicht bestellt der Staubsauger nur ein paar Möbelkataloge, wenn er die Freiflächen zu groß findet, vielleicht ist er der Zugang Big Brothers in den privaten Bereich des Bürgers. Investoren und vermutlich auch Unternehmen wie Amazon, Apple und Alphabet/Google dürften jedenfalls von der Neuerung begeistert sein – sie arbeiten selbst mit Hochdruck an ihren auf Künstlicher Intelligenz basierenden Sprachassistenten, um sie als immer intelligentere Schnittstellen zu den vielen smarten Geräten im Haus in Stellung zu bringen. Mit Unterstützung von Data-Management-Plattformen (DMP) werden die Daten dann für das datenbasierte Marketing und moderne Methoden wie Retargeting fit gemacht.

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Smart Home
In einem Smart Home* – sei es nun ein Haus oder eine Wohnung – enthält die Haustechnik und/oder Haushaltsgeräte zusätzliche (Computer- und Internet-)Fähigkeiten. Diese smarten Geräte können mittels integrierten Kameras und Sensoren Daten sammeln, diese über das Internet verschicken, sie (in der Cloud) verarbeiten (lassen), anderen zur Verfügung stellen und/oder Handlungen anstoßen. Die Geräte  können miteinander vernetzt sein und meist auch ferngesteuert werden.
Weitere Stichworte in dem Zusammenhang: Künstliche Intelligenz, KI (Artificial Intelligenz, AI), Internet of Things (IoT), Internet of Autonomous Things (IoAT).


Der Kampf um die Daten
Daten sind wertvoll, aber wem gehören sie eigentlich oder wem sollten sie gehören? Der Person, der sie zugeordnet werden? Dem, der sie sammelt – beispielsweise dem asiatischen Gerätehersteller? Oder dem, der die Verwertung ermöglicht – vielleicht einem amerikanischen Konzern mit einer DMP?

Kann man, wenn man beim Kauf unbewusst oder unbekümmert das Kleingedruckte akzeptiert hat, jemals wieder die Hoheit über die eigenen Daten erlangen? Bekommt man Einsicht, was bereits an Daten in den Data-Management-Systemen enthalten ist und wer darauf zugreift? Hat man das Recht, die eigenen Daten ganz oder teilweise löschen zu lassen?

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Leider ist das neue Datenschutzgesetz, das bei uns gerade veraschiedet wurde, in der Hinsicht nicht sehr verbraucherfreundlich (siehe unten taz.de).

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Alles, was ans Internet angeschlossen ist, kann mehr oder weniger aufwändig gehackt werden – Passwortlisten bei Kreditinstituten, private Rechner, Firmennetzwerke und manche Atomkraftwerke, also sehr wahrscheinlich auch jedes Haushaltsgerät mit Internetanschluss - und nicht nur von den laut TV-Serie Guten beim NCIS. Wer weiß, welche Geheimdienste welcher Regierungen sich ebenfalls Zugriff verschaffen können. Und dann sind da noch die ganz normalen Cyber-Kriminellen: Sie sammeln Daten und/oder Bilder und verkaufen sie oder nutzen sie zur Erpressung etc.

Fazit
Bei Anschaffung eines smarten Gerätes für das eigene Smart Home* sollte man auf das Kleingedruckte im Vertrag und in der Gebrauchsanleitung achten, beispielsweise aufpassen, in was man einwilligt, wenn man eine bestimmte Funktion aktiviert beziehungsweise wenn man sie nicht deaktiviert. Manche Leute genieren sich vor dem eigenen Haustier und ziehen sich vor ihm nicht aus. Sie sollten sich besser vor Smart-Home-Geräten mit Kamera oder Sprachsteuerung in Acht nehmen. Genauso wie ich bei meinem Notebook die Kamera bei Nichtgebrauch zuklebe (wie Gerüchten zufolge auch Mark Zuckerberg), würde ich das auch beim smarten Staubsaugroboter tun - allerdings kann mich dann auch kein Staubsaugerdatenbank hackender Geheimdienst retten.

* Werbelink - wenn Sie den Werbepartner unverbindlich über diesen Link besuchen und dort etwas kaufen, erhalte ich unter Umständen eine kleine Provision.

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Montag, 28. Juni 2021

Und jetzt auch noch ein iPad! Wer braucht denn das?

Nach der Anschaffung eines iPhone-Pro-Smartphones und den guten Erfahrungen damit, gab ich auch dem iPad eine Chance, eines meiner Arbeitsgeräte im beruflichen Alltag zu werden. Welche Erwartungen das iPad Pro übertroffen oder erfüllt hat und welche nicht. (unbezahltes Review, alle genannten Produkte wurden selbst gekauft)

Als Webseiten-/BlogbetreiberIn, deren LeserInnen auch Tablets nutzen, muss man wissen, wie das Nutzererlebnis auf diesen Geräten ist. Hier meine Website gartenmonat.de (ein Gartenkalender) auf dem  Apple iPad Pro 12,9" 

Beim ersten Smartphone habe ich lange gezögert. Als Fachjournalistin, Autorin und Bloggerin arbeite ich seit Jahren ausschließlich zuhause an einem recht leistungsstarken Notebook und das Festnetztelefon steht dabei fast neben mir. Um im Notfall während einer meiner seltenen Autofahrten telefonieren zu können, reicht mir ein altes Prepaid-Handy. Zum Fotografieren für meine Webseiten, Social Media und Bücher nutzte ich eine inzwischen veraltete, ursprünglich hochwertige digitale Spiegelreflexkamera und diverse andere (digitale) Kameras. Wozu brauchte ich schon ein Smartphone?

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2021 iPad Pro (Werbelink Amazon.de)

Ich wurde jedoch schnell eines Besseren belehrt: Mit dem ersten Smartphone wurde vor allem das Fotografieren, die Bildbearbeitung und das Recherchieren für meine Blogs, Artikel und Bücher unkomplizierter, ebenso konnte ich schnell bei Bedarf ein unterschriebenes Formular einscannen und per E-Mail-versenden, ohne die „großen“, inzwischen ebenfalls veralteten Geräte extra anwerfen zu müssen. Schon wenige Jahre nach dem ersten preisgünstigen Smartphone (dessen Support eingestellt wurde) schaffte ich mir ein Smartphone für den professionellen Einsatz an, ein iPhone XS Max von Apple. Und inzwischen möchte ich es im Arbeitsalltag nicht mehr missen.

Und nun bin ich noch einen Schritt weiter gegangen und holte ein High-End-Tablet (ein Apple iPad Pro) ins Haus - übrigens auch wieder per Online-Shopping.

Gegenüber Tablets war ich früher noch skeptischer als gegenüber Smartphones eingestellt. Ein Tablet braucht doch kein Mensch, der ein schnelles Notebook mit schönem großen Bildschirm (HP 17") und ein High-End-Smartphone zum Fotografieren sowie zum nicht-sitzenden Arbeiten zwischendurch hat. Wieder falsch!

Zum Einen stellte ich fest, dass inzwischen ein beachtlicher Anteil meiner Webseitenbesucher mit einem Tablet auf meinen Webseiten und in meinen Blogs unterwegs ist, und ich musste deren Nutzererlebnis sowohl auf meinen jüngeren responsiven als auch auf den alten nicht-responsiven Webseiten nachvollziehen können (responsiv bedeutet, dass sich die Webseitendarstellung automatisch an die Screen-Größe des Nutzergerätes o. Ä. anpasst).

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2020 iPad Pro (Werbelinks Amazon.de)


Zum Anderen kann ich nach einigen Stunden am Computer nicht mehr sitzen und nutze daher zum Testen, Recherchieren und zur Bildbearbeitung zwischendrin sowie am Abend das Smartphone auf der Couch. Allerdings musste ich in den letzten Jahren feststellen, dass meine Augen nach über dreißig Jahren Computerdauereinsatz (Workoholic, ich gebe es zu) abends oft müde und empfindlich sind – ich kann dann auf dem iPhone kaum noch etwas erkennen, möchte aber weiterarbeiten. Ich erhoffte mir vom iPad, dass das Lesen längerer Texte, beispielsweise zur Einarbeitung in ein Thema, und die Bildbearbeitung für meine Webseiten und Bücher mit dem Tablet-Computer (iPad) leichter sein würden. Außerdem wünschte ich mir, mit dem neuen iPad-Pencil und zugehörigen Apps/Programmen handschriftlich Notizen machen, diese bei Bedarf in „Druckschrift“ umwandeln und Illustrationen u. Ä. für Websites und Kundenangebote anfertigen zu können. Damit das iPad ein paar Jahre up-to-date blieb, entschied ich mich 2020 für eines der neueren Generation: ein Apple iPad Pro (12,9", Wi-Fi, 512 GB, Silber, 4. Generation).

Warum ich mir ein iPad für den beruflichen Alltag gekauft habe:
Ich wollte vor allem

  1. meine Webseiten (und die eventueller Kunden) sowie das Nutzererlebnis der Blog-/Webseitenbesucher mit einem iPad überprüfen können
  2. recherchieren können, ohne an einem Tisch sitzen zu müssen (nach ein paar Stunden habe ich Probleme mit Schultern, Rücken, Beine etc.), dabei bei längeren Schichten aber besser lesen können als vom relativ kleinen iPhone-Bildschirm
  3. neue Möglichkeiten des iPads Pros mit Apps wie Notes und dem Pencil nutzen (Grafiken/Illustrationen für Webseiten und Bücher sowie zur Anfertigung von Werbekundenangeboten)
  4. Bilder, die ich mit dem Smartphone oder einer meiner Digitalkameras aufgenommen hatte, auf dem Tablet bearbeiten (auf welchem ich die Details vor allem abends besser erkennen kann als auf dem Smartphone-Screen)
  5. mich an Video-Clips (Tik Tok, Instagram Reels) versuchen

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Andere iPad-Nutzerinnen und Nutzer organisieren, planen und zeichnen gerne mit dem iPad, rüsten es mit dem Magic Keyboard zu einem kleinen Notebook auf oder sie setzen es als zweiten Bildschirm zu einem anderen Gerät wie dem MacBook ein.

Hier ein YouTube-Video von Flourish Planner mit ihren Lieblings-Apps

Meine Erfahrungen: positiv (+) versus negativ (-)

+
Die Inbetriebnahme des iPad Pros fand ich trotz nicht vorhandener Erste-Schritte-Anleitung nicht allzu schwer, da fast alles ähnlich wie auf dem iPhone organisiert ist, das ich inzwischen gut kenne. Den Rest findet man im Internet – so man einen Online-Zugang auf einem anderen vorhandenen Gerät hat.

-
Gewünscht hätte ich mir eine kurze Anleitung in Papierform für die ersten Schritte mit dem Apple iPad Pro, vor allem fehlte mir eine Skizze des Gerätes mit Schnittstellen, Schaltern, Positionen von Lautsprechern, Mikrophon, Selfie-Kamera-Linse, SIM-Karten-Steckplatz etc. Ich gucke gerne vorher, was mich erwartet, bevor ich ein Gerät anschalte, statt mich überraschen zu lassen, was wohl passiert, wenn ich dies oder jenes tue. So musste ich mich erst im Internet informieren, was das für ein Kabel im Lieferumfang ist (Antwort: USB-C-Ladekabel). Ich hätte auch gerne gewusst, ob man das Gerät vor der Inbetriebnahme aufladen muss oder nicht und mit welcher Betriebssystem-Version das Gerät bei der Übergabe ausgestattet ist.

Folgende Online-Supportseiten fand ich hilfreich:

Vor Inbetriebnahme

Setup

Backup und mehr

Um das teure iPad Provor Gebrauchsspuren, Kratzern und anderen Schäden zu schützen, erhielt es von mir vorne eine Schutzfolie und hinten eine Klarsichtschale. Für den Transport und bei Nichtgebrauch ruht es (ohne die Klarsichtschale) in einer farbigen, stoffbezogenen Hülle, die auch als Aufsteller nutzbar ist - hübsch, aber ein bisschen wackelig, aber sie macht sich gut auf Ambiente-Fotos mit dem iPad.

Das iPad kann auch Bestandteil von Fotos werden, beispielsweise bei den Themen Kochen, Aussaaten oder Dekoration mit Anleitung/Inspiration aus dem Internet. 

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Das Smartphone und das neue iPad Pro, beziehungsweise die Apps darauf, synchronisierten sich weitgehend selbstständig miteinander (ich hatte bei der Inbetriebnahme/Konfiguration das iPhone als Blaupause ausgewählt). So waren sofort alle Bilder meines Smartphones auch vom iPad zu benutzen. [Natürlich habe ich auch vom Windows-Notebook aus Zugriff auf diese Bilder – sie befinden sich in der iCloud (Anbindung über iCloud für Windows). Umgekehrt habe ich vom iPad und iPhone aus auch Zugriff auf Bilder und Dokumente bei Microsoft’s OneDrive/live.com]. Aber am Ende des Tages kann ich einfach nicht mehr vor dem Notebook am Tisch sitzen. Dass ich nun Bilder, die ich mit dem Smartphone aufgenommen habe, auf dem Tablet bearbeiten kann statt auf dem Notebook oder Smartphone, lässt mich länger durchhalten. Vom Smartphone und vom Tablet aus kann ich sie auch direkt in den sozialen Netzen ausspielen (Instagram, Snapchat und andere funktionieren besser/nur per App vom mobilen Gerät). Für manche finale Bearbeitung sowie den Einbau in Websites und anderes spiele ich sie aktuell noch auf das Windows-Notebook.

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Das größere iPad Pro ist natürlich schwerer als ein iPhone und ich hatte in den ersten Wochen Probleme mit den Händen, Handgelenken und Sehnen, gewöhnte mich dann aber daran. Für die Benutzung am Tisch und die Nutzung als Foto-Requisite kaufte ich jedoch einen Klappaufsteller (sowie demnächst eine Klemmhalterung für die Nutzung des iPads als weiteren Bildschirm). Beides ist auch hilfreich, wenn man für Recherche oder Fortbildung lange (wissenschaftliche) Artikel lesen muss. Wenn ich mit dem Pencil arbeite sowie bei der Bildbearbeitung lege ich das Gerät allerdings lieber auf eine feste Oberfläche oder halte es fest in der Hand.

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Zum Mitnehmen in der Handtasche anstelle des Smartphones/iPhones, beispielsweise um beim Ausflug in Fachgeschäfte oder in den Botanischen Garten fotografieren oder filmen zu können, finde ich es zu groß und zu schwer; Zum Fotografieren oder Filmen bevorzuge ich das iPhone und/oder eine kompakte Kamera.

Der digitale Pencil eröffnet ganz neue Möglichkeiten (er muss extra gekauft werden). Nach etwas Einarbeitung und wenn man die richtige Notizen-App für den persönlichen Bedarf gefunden hat, erweist er sich meiner Meinung nach als sehr hilfreich.

Online-Zugang

Ich nutze iPhone und iPad fast ausschließlich über meinen WLAN-Hotspot zuhause, für das iPhone habe ich außerdem eine SIM-Card (mobile Daten-SIM einer Notebook-Flatrate) und kann es im Notfall als mobilen Hotspot einrichten, so dass ich über das Mobilfunknetz schnell einen Online-Zugang aktivieren kann, wenn das WLAN ausfallen sollte oder irgendwo nicht vorhanden ist.

Fazit: Kauf eines Tablet-Computers

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Mich persönlich haben die Features des iPads überzeugt und bisher wurden meine Erwartungen überwiegend erfüllt. Das Gerät kann vielseitig eingesetzt werden: als Tablet mit und ohne Pencil, mit dem Magic-Keyboard als kleines Notebook, als Zweitbildschirm zu einem Macbook und anderes mehr.

Wer eine Anschaffung erwägt, sollte für die individuelle Situation und die geplante Nutzung vor der Kaufentscheidung eine Anforderungsliste erstellen und dabei nicht vergessen, ob und wie sich das Tablet ins vorhandene Arbeitsumfeld (beispielsweise in die sonstige technische Arbeitsumgebung) einfügen soll und ob und wie es für die Zusammenarbeit mit anderen geeignet ist (beispielsweise für den Austausch von Vorlagen/Dokumenten mit Verlagen oder Auftraggebern, für die Zusammenarbeit mit Team-Mitgliedern, für die Erreichbarkeit von Zielgruppen in Social Media etc.). 

Meine Entscheidung 2020 für das Apple iPad Pro mit 12,9", Wi-Fi und 512 GB Speicher (4. Generation), ein damals neues High-End-Produkt, kam auch dadurch zustande, dass ich es mögIichst lange nutzen können wollte. Es sollte mir nicht noch einmal das Gleiche, wie damals bei meinem preisgünstigen ersten Smartphone, passieren, dessen Support bald nach dem Kauf und der Einarbeitungszeit eingestellt wurde, was zur Folge hatte, dass die App-Entwickler keine Sicherheits-Updates für vorhandene und erst recht keine neuen Apps mehr entwickeln – man gerät dann schnell ins Aus, wenn man beispielsweise neue Social-Media-Kanäle bespielen will, auf die man nur über deren neue Apps Zugriff hat. 

Ich habe mich 2020 für das zu der Zeit neueste Apple iPad Pro entschieden und bin bisher damit sehr zufrieden. Es gibt inzwischen aber eine neuere Generation, welche mit dem leistungsstarken M1-Chip ausgestattet ist. Stände ich jetzt in 2021 vor der Entscheidung, mir ein neues iPad zu kaufen, würde ich mich für das 2021 iPad Pro mit dem M1-Chip entscheiden. Andererseits bekommt man das doch sehr gute iPad der 4. Generation, das ich 2020 gekauft habe, nun schon günstiger als vor einem Jahr.

Die Haupt-Preisfaktoren beim Kauf eines iPads sind: die Größe in Zoll, ob nur Wi-Fi oder Wi-Fi plus Mobilfunk ("cellular") integriert ist, welcher Chip eingebaut ist (derzeit ist der M1-Chip der mit der höchsten Leistung), wie viel Arbeitsspeicher (RAM) und wie viel Gesamtspeicher das Gerät hat. Apropos Gesamtspeicher: Wenn man hier auch auf Maximum geht, kommt man preislich in Höhen, die man auch mit IAB x GWG (siehe unten) nicht im ersten Jahr von der Steuer absetzen kann.

In diesem Video werden das 2020 iPad Pro und das 2021 iPad Pro (M1) miteinander verglichen (English | YouTube Channel Tech Gear Talk)

Sehr hilfreich bei der Einschätzung der Qualität neuer Produkte sind neben den Käuferbewertungen auf den Verkaufsplattformen auch die zahlreichen Tech-Videos bei YouTube, die es zu jedem Thema, jeder Neuerung und jedem Gerät gibt. Bei diesen sollte man wie auch bei den Bewertungen auf den Shopping-Plattformen immer kritisch hinterfragen, ob der Bewertende authentisch und ehrlich ist oder möglicherweise für seine (positive oder negative) Meinung bezahlt wurde beziehungsweise eigene Absichten verfolgt. Beispielsweise sollte man schauen, was die bewertende Person sonst noch bewertet hat und wie.

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2020 iPad Pro (Werbelinks Amazon.de)




2021 iPad Pro (Werbelinks Amazon.de)

Tipp Steuer

Wie man als freiberuflich/selbstständig arbeitender Mensch ein Neugerät, das man so gut wie ausschließlich beruflich nutzt (über 90 %), mittels IAB x GWG bis 1333 Euro netto im Anschaffungsjahr vollständig absetzen kann (obwohl die GWG-Grenze - Geringwertige Wirtschaftsgüter Höchstpreis - bei nur 800 Euro liegt), habe ich hier in der Smartphone-Checkliste Die 10 wichtigsten Überlegungen zur Anschaffung eines Smartphones beschrieben.

Disclaimer
Wie immer habe ich alle Informationen nach meinem besten Wissen und Gewissen zusammengestellt. Jedoch übernehme ich keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder anderes. Für Ihre Kaufentscheidungen, Steuererklärung und alles andere sind alleine Sie verantwortlich.

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