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Montag, 24. Juni 2019

Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Blogs

Blogs-bekannt-machen-vgwortTipps und Erfahrungen zur Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) bei Blogs. (erste Veröffentlichung 2011, ergänzt 2019)

SEO für Blogs - warum überhaupt?

Wer schreibt, möchte in den meisten Fällen auch gelesen werden. Es reicht nicht, wenn der Blog oder ein Blogpost von Suchmaschinen indexiert wird, sondern es kommt darauf an, an welcher Stelle er in den Suchergebnissen (Search Engine Results Pages, SERPs) auftaucht. Was nicht auf der ersten Seite gelistet wird, sieht und liest kaum jemand. Das gilt nicht nur für Blogartikel/Blogs, sondern auch für einzelne Webseiten von Informations-Websites oder Homepages.

Abhandlungen über Suchmaschinenoptimierung gibt es bereits genug. Hier sind meine persönlichen Tipps (die ich zwar auch nicht immer einhalte, doch wenn, dann zeigen sie Erfolg und bringen mich in den Suchergebnissen regelmäßig weit nach vorne):

SEO für Blogs - Überblick

Beeinflussen kann man die Position in den Suchergebnissen durch Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) für Blogs bzw. Websites und Homepages.


SEO für Blogs, Websites und Homepages: Mit den richtigen Maßnahmen
schafft man es auf die vorderen Plätze

Grundsätzlich unterscheidet man bei SEO für Blogs genauso wie bei SEO für Websites und Homepages:
  • SEO - Onsite
    Maßnahmen, die sich auf der eigenen Webpräsenz (Blog, Website, Homepage) abspielen. Auf eine einzelne Webseite oder einen einzelnen Blogartikel bezogen, nennt sich das dann Onpage-Suchmaschinenoptimierung.
  • SEO - Offsite
    Maßnahmen, die sich außerhalb der eigenen Webpräsenz abspielen 

SEO für Blogs: Onsite-SEO

  1. An Suchmaschinenoptimierung bereits während der Brainstorming-Phase denken
    Als AutorIn wird man zwar oft von einem Thema gepackt und muss es dann umsetzen. Doch wenn man im Internet, in einem Blogpost oder auf einer Webseite, veröffentlichen und Leser erreichen will, sollte man nach dem ersten Brainstorming klar darauf fokussieren, für wen man schreibt (Zielgruppe) und welche Stichwörter (Keywords) dieser Personenkreis in einer Suche benutzen würde, wenn er/sie meine Informationen finden will. 
  2. Keyword Tool benutzen
    Die in Schritt 1 gefundenen Keywords sollte man mit einem Keyword Tool überprüfen. Google bietet ein Keyword Tool, welches anzeigt, wie oft ein Keyword benutzt wird, wie gut das Thema bereits im Internet abgedeckt ist u. v. m. Am besten ist, man richtet sich bei Google ein Google Adwords-Konto ein, denn dann hat man Zugriff auf die "Profi-Version" des Keyword Tools mit erweiterten Filtermöglichkeiten.
    Am Ende sollte man sich auf ein oder mehrere Keywords/Keywordskombinationen festlegen.

    SEO für Blogs - Tipp 1
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    Am Anfang habe ich zwei Fehler gemacht:
    • Ich habe möglichst viele Keywords (Schlüsselwörter) oder Keywordskombinationen ausgewählt und in den Text gepackt.
    • Ich habe Keywords ausgewählt, für die es besonders viele Suchanfragen gab.
    Beides funktionierte nicht!
    Zu 1.: Nur wenn der Blog/Blogpost besonders gut auf ein Keyword bzw. eine Keywordkombination passt, wird er weit vorne in den Suchergebnissen platziert - das schafft man aber nur, wenn man sich auf wenige Keywords bzw. Keywordkombinationen konzentriert.
    Zu 2.: Bei Keywords, die besonders häufig angefragt werden, handelt es sich meist um Einwort-Begriffe ("Geld", "Garten" etc.), für die die Konkurrenz riesig ist - und viele der Konkurrenten haben alte, hoch gerankte Domains, gegen die man als kleiner Blog kaum anstinken kann (es sei denn man hat selbst einige solcher Domains zur Hand, die auf den kleinen Blog linken).
    Meiner Erfahrung nach ist es besser, zusammengesetzte Keywords/Keywordkombinationen zu wählen, bei denen es bisher eher wenige Mitbewerber gibt (diese und weitere Informationen erhält man alle durch das Google Keyword Tool), und sich auf ein bis zwei Keywordkombinationen zu beschränken.
  3. Das wichtigste Keyword bzw. die Keyword-Kombination ist im Idealfall mit dem Blog-Domainnamen/Subdomainnamen identisch und/oder im sonstigen (möglichst kurzen) Pfad und/oder Dateinamen möglichst weit vorne enthalten.
  4. Das wichtigste Keyword/Keywordkombination sollte im Titel (Title-Tag innerhalb der Head-Tags) ganz vorne stehen.
    Der Titel ist das, was oben in der Titelleiste angezeigt wird.
  5. Das wichtigste Keyword/Keywordkombination sollte in der Beschreibung (Meta-Tag Description) ganz vorne stehen. Diese Beschreibung wird oft in den Suchergebnissen angezeigt. Wenn die Schlüsselwörter darin enthalten sind, zeigt das dem Suchenden, dass er gefunden hat, was er sucht. 
  6. Das wichtigste Keyword/Keywordkombination sollte nach Möglichkeit in der Hauptüberschrift und möglicherweise in Zwischenüberschriften ganz vorne platziert werden. Überschriften sollten - wenn möglich - mit den entsprechenden Tags (h1, h2 ...) oder wenigstens mit Fettdruck ausgezeichnet werden.
  7. Das wichtigste Keyword/Keywordkombination sollte mit einem Bild-/Video-Dateinamen identisch sein und in dessen Alt- und Title-Text möglichst vorne auftauchen.
  8. Das wichtigste Keyword/Keywordkombination sollte in der Bildunterschrift enthalten sein.
  9. Das wichtigste Keyword/Keywordkombination sollte oft, aber auch nicht zu oft im Text enthalten sein.
  10. Das Thema eines Blogposts sollte ausführlich textlich behandelt werden - auch wenn im Mittelpunkt vielleicht eine Applikation (Bankenvergleich, BMI-Rechner ...), ein Film (animiertes GIF, Flash, Video ...) o. ä. steht.
  11. Den Text mit Zwischenüberschriften (die Keyword/Keywordkombinationen enthalten) und Listen gliedern.
  12. Keywords/Keywordkombinationen vereinzelt im Text auszeichnen (z. B. durch Fettdruck)
Die Herausforderung für den Online-Redakteur/Blogger besteht darin, den Text so zu verfassen,
  • dass er trotz aller SEO-Maßnahmen angenehm für den Leser zu lesen ist und
  • dem Leser einen Mehrwert bringt,
    so dass er den Artikel/Blogpost
    • positiv bewertet (Like etc.),
    • die positive Erfahrung mit anderen teilt (Facebook-Share, Retweet/Twitter etc.),
    • den Artikel in seine Favoritenliste oder
    • in die Social Bookmarks aufnimmt (Mister Wong, Delicious etc.)
  • und den Leser so zum Wiederkehren animiert etc.

SEO für Blogs - Tipp 2
Auf blumige oder bildhafte Sprache im Titel und in den Überschriften verzichten - zugunsten der Keywords.

SEO für Blogs - Tipp 3
Meiner Erfahrung nach hat man mit langen Texten, die das Thema sehr ausführlich beleuchten und dazu noch gut mit Bildern, Grafiken und langen Listen ausgestattet sind (ohne dass die Ladezeit zu lang wird), die besten Chancen auf einen vorderen Platz.

Es müssen nicht immer alle Tipps umgesetzt werden - äußerst wichtig sind meiner Erfahrung nach aber der Titel (Title-Tag), die Beschreibung (Meta-Tag Description) sowie die Hauptüberschrift.

SEO für Blogs: Offsite-SEO

Vor allem Linkaufbau (Backlinks, Linkbuilding) spielt bei den Offsite-Aktivitäten der Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Rolle. Mehr dazu bei Blogs bekannt machen

SEO für Blogs - Tipp 4
Meiner Erfahrung nach braucht es manchmal viel Geduld und Nachfeilen, bis der Blogpost oder die Webseite weit vorne gelistet wird. Das ist immer auch eine Frage der Konkurrenz. Apropos Konkurrenz: Es lohnt sich zu schauen, welche SEO-Maßnahmen die Konkurrenz anwendet - das inspiriert manchmal zu neuen Ideen.

SEO verändert sich

Eine Garantie, dass man mit diesen SEO-Maßnahmen in den Suchmaschinenergebnissen nach vorne kommt, gibt es nicht. Google bewertet zunehmend auch das Nutzerverhalten auf einer Seite (weswegen neben guten Inhalten auch die Usability/Nutzererfahrung wichtig ist). Auch wird Nutzern häufig nicht eine "neutrale" Suchergebnisliste, sondern individuelle/personalisierte Suchergebnisse präsentiert. Google schraubt permanent an seinem Such-Algorithmus und anderen Aspekten der Suche, daher muss man die Enwicklung der SEO im Auge behalten (Blog bekannt machen - Fortsetzung).

Wie man erreicht, dass man auf den Suchergebnisseiten und in der Vorschau bei verschiedenen Sozialen Netzen besonders einladend dargestellt wird, erläutert Carola Heine im Buch Blogging für Profis: Blogpost-Anatomie - Content Hacks to go 1* (zur Buchvorstellung und Review) erläutert.

* Werbelink

Mit welchen Maßnahmen habt Ihr/haben Sie gute Erfahrungen gemacht? Bitte nutzt/nutzen Sie die Kommentarfunktion und fügt eure/Ihre Erfahrungen oder Meinung hinzu. Wenn der Blogbeitrag euch/Sie inspiriert hat, abonniert/abonnieren Sie den Feed oder per E-Mail.

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Donnerstag, 7. Dezember 2017

Twitter-Tweets in eine Webseite einbauen

Die neuesten Tweets eines Twitternutzers oder Twitterkontos lassen sich ganz einfach auf der Homepage, in einen Blogartikel oder auf jede andere Webseite einbauen. Mit ein paar Klicks im neuen Twitter-Konfigurator lässt sich der entsprechende kleine Code-Schnippsel (bei Twitter genannt Widget, von manchen auch als Plugin bezeichnet) generieren und anschließend einbauen. Ruft ein Nutzer die Seite dann mit seinem Browser auf, sieht er an der gewählten Stelle die neuesten Tweets in einer Art „Twitter-Box“. Eine solche Twitter-Box kann man mit Tweets des eigenen Twitterkontos konfigurieren und integrieren („embedden“), mit denen eines anderen öffentlichen Twitter-Kontos, mit Tweets, die man mit „Gefällt mir“ markiert hat, mit Tweets einer Liste oder Sammlung oder mit Tweets als Ergebnis einer vorkonfigurierten Suche. Da Twitter das Konfigurierungsverfahren und die Nutzeroberfläche gegenüber dem alten Twitter-Widget-Konfigurator etwas verändert hat, hier nun eine aktualisierte Anleitung.
"Twitter-Box", wie sie auch auf meiner Portalseite tinto.de
erscheint, um dort meine neuesten Tweets anzuzeigen.
Die Möglichkeit, eine Twitter-Box mit Tweets in eine Webseite einzubinden, ist nicht neu, aber der Konfigurator für den Twitter-Widget-Code ist nicht so leicht zu finden und Twitter hat die Vorgehensweise gerade wieder etwas verändert.

So generieren Sie Ihren Widget-Code - eine Anleitung

  1. Gehen Sie auf die Twitter-Homepage
  2. Melden Sie sich mit Ihrem Nutzernamen und Passwort an.

    Wenn Sie noch kein Twitter-Nutzerkonto (Account) haben, müssen Sie sich zuerst registrieren und sollten die normalen Twitter-Funktionen ausprobieren und kennenlernen.
  3. Klicken Sie auf Ihr Porträtbild in der Symbolleiste ganz oben rechts und wählen Sie in der Dropdown-Liste Einstellungen und Datenschutz

    Sie landen auf der Seite Account. 
  4. Wählen Sie auf der Seite Account in der Navigation auf der linken Seite Widgets (ist ziemlich weit unten zu finden). 
    Sie landen auf der Seite Widget
  5. Klicken Sie auf der Seite Widget oben rechts auf Neu erstellen.


    Nun zeigt sich ein Dropdown-Menü.
    Das bedeuten die Menüpunkte des Dropdown-Menüs:
    • Profil
      Die Twitter-Box soll mit Tweets (m)eines öffentlichen Accounts gefüllt werden.
    • Gefällt mir
      In der Twitter-Box sollen Tweets, die Sie als Favoriten gekennzeichnet haben, angezeigt werden.
    • Liste
      In der Twitter-Box sollen Tweets einer Liste, die Sie zuvor angelegt und der Sie öffentliche Twitter-Accounts zugeordnet haben, angezeigt werden.
    • Sammlung
      Die Twitter-Box soll Tweets einer Sammlung, die Sie zuvor angelegt haben, anzeigen.
    • Suchen
      In der Twitter-Box sollen Tweets, die das Ergebnis einer Suche sind, angezeigt werden, beispielsweise solche. die mit einem definierten Hashtag-Begriff #garten, gekennzeichnet wurden.
  6. In diesem Konfigurationsbeispiel sollen die Tweets des eigenen Twitter-Accounts in einer Twitter-Box auf der eigenen Portalseite angezeigt werden (siehe Bild oben), wählen Sie also im Dropdown-Menü den Menüpunkt Profil.
    Ein neues Fenster öffnet sich und sie werden gefragt, was Sie (in eine Webseite) einbetten möchten ("What would you like to embed"). Darunter befindet sich ein Eingabefeld.
  7. Geben Sie für unser Beispiel in das Eingabefeld die URL Ihres Twitter-Accounts ein, beispielsweise https://twitter.com/eva4tinto (eva4tinto ersetzen Sie durch Ihren eigenen Nutzernamen).

    Notiz: Wenn Sie vorher in das leere Eingabefeld klicken, werden Ihnen auch alle anderen Möglichkeiten mit Beispielen gezeigt - im Prinzip noch einmal dieselbe Auswahl wie vorher im Dropdown-Menü, nur auf Entwickler/Programmierer zugeschnitten.
  8. Klicken Sie nach Ihrer Eingabe innerhalb des Eingabefeld auf der rechten Seite auf den Pfeil nach rechts.

    Die Seite scrollt weiter nach unten.

  9. Sie werden gefragt, ob Sie eine Twitter-Box (Embedded Timeline) oder Twitter-Schaltflächen integrieren möchten (Twitter Buttons, die im nächsten Schritt zur Auswahl stünden: Follow Button, Mention Button).
  10. Wählen Sie für unseren Zweck Embedded Timeline.
    Die Seite schiebt sich weiter nach unten. In einem eingerahmten Bereich finden Sie den Code-Schnippsel, den Sie kopieren und in Ihre Webseite an der gewünschten Stelle einfügen müssen.



    Wer Details der Twitter-Box anpassen möchte, klickt auf den Link set customization options in der Überschrift. Es öffnet sich ein weiterer Konfigurationsbereich, in welchem man Höhe, Breite, helles oder dunkles Design sowie Linkfarbe und Sprache (um)definieren kann.

Anwendungsmöglichkeiten für Twitter-Boxen

Ich habe eine Twitter-Box mit meinen neuesten Tweets auf meiner tinto.de-Portalseite eingebaut (und zusätzlich auch eine automatische Liste meiner neuesten Blogartikel), damit diese Einstiegsseite nicht immer gleich aussieht, sondern bei jedem Besuch einen Überblick über alle meine neuen Tweets (und Blogartikel) enthält.

Die gleiche Twitter-Box wie auf der Portalseite habe ich auch im Media Newsroom von evaschumann.biz eingebunden, wo meine Besucher und ich die meisten meiner Social Media Aktivitäten auf einen Blick erfassen können - noch nicht dabei sind lediglich Pinterest, Instagram und YoutTube.

Wer mit seinen Seitenbesuchern teilen möchte, was er/sie auf Twitter beachtenswert findet, konfiguriert die Twitter-Box so, dass sie seine/ihre Gefällt-mir-Tweets anzeigt.

Wer zeigen möchte, was zu einem Thema aktuell im Gespräch bei Twitter ist, packt interessante Twitter-Accounts in eine Liste und definiert die Twitter-Box so, dass die neuesten Tweets dieser Liste angezeigt werden, oder er definiert eine Suche, deren Ergebnisse in der Twitterbox erscheinen.

Was bei Ihnen Sinn macht, hängt von Ihrem Informations- und Kommunikationskonzept ab.

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Ich verwende die verschiedenen sozialen Netzwerke zu unterschiedlichen Zwecken:
  • Twitter nutze ich einerseits zur Informationsbeschaffung: Dort sind neue Nachrichten als erstes zu finden. In meiner eigenen Twitter-Timeline stelle ich vorwiegend neue Blogartikel und Informationswebseiten aus meinem eigenen "Internetreich" vor. Gelegentlich teile ich auch besonders Interessantes aus meinem Netzwerk, wenn diese Tweets nicht nur meine Twitter-Follower, sondern auch meine Webseiten-/Blogbesucher interessieren könnten.
  • Zum Diskutieren bevorzuge ich die Kommentarfunktionen von Blogs sowie die Kommunikationsmöglichkeiten bei Facebook und Googleplus.
  • Bilder schaue und teile ich am liebsten bei Instagram und bei Pinterest, Videos bei YouTube.

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Mittwoch, 26. August 2015

Weniger Werbeeinnahmen bei mobilen Besuchern?

Seit einiger Zeit beobachte ich, dass meine Werbeeinnahmen bei tinto und tinto-Projekten trotz erfreulicher Zunahme der Seitenbesucher sinken. Nicht unwichtig, wenn das Bloggen zum Lebensunterhalt beitragen soll. Als eine mögliche Ursache habe ich die zunehmende Nutzung von Ad-Blocker-Software ausgemacht, siehe Ad Blocking stark zunehmend. Eine andere Ursache könnte der zunehmende Anteil von mobilen Besuchern sein: Nutzer, die mit dem Smartphone oder einem Tablet im Web unterwegs sind, bringen zwar Traffic, aber möglicherweise weniger Werbeeinnahmen als Desktop-Nutzer.

Eine Veröffentlichung bei Statista deutet auf Erschreckendes hin - nämlich, dass der Traffic bereits zu einem Großteil auf mobile Visits zurückzuführen ist, jedoch nur ein wesentlich kleinerer Teil der Werbeeinnahmen. Gleichzeitig verbreitet der Online-Werbemarkt aber, dass die mobile Werbung auf der Überholspur sei. Kann man sich das als Publisher dann überhaupt wünschen?

Doch zu den Zahlen: Bei Bild.de sind 41 Prozent der Seitenbesucher mobile Nutzer (Smartphones + Tablets), aber sie generieren nur 20 Prozent der Brutto-Werbeerlöse. Noch schlechter sieht es bei Focus.de, Spiegel.de und T-Online.de aus.
Infografik: Mobile Shift „schmerzt“ unterschiedlich stark | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Könnte das auch bei mir eine der Ursachen sein, warum die Werbeeinnahmen trotz vieler Anstrengungen und zunehmender Besucherzahlen eher sinken? Ich grub in meinen eigenen Statistik-Daten - Google Analytics gekoppelt mit Adsense machen es einfach -, um sie mit den Ergebnissen obiger Online-Medien zu vergleichen.

Mein Resultat für den vergangenen Monat (nur auf Adsense-Einnahmen bezogen): Der Anteil der mobilen Nutzer (Smartphone- und Tablet-Nutzer) am Traffic beträgt bei mir inzwischen 45,01 Prozent bei einem Anteil am Werbeumsatz von 38,14 Prozent.

Anteil Seitenbesuche (Visits) und Anteil Werbeeinnahmen an gesamten Visits/Werbeeinnahmen
für Desktop- und Mobile-Nutzer (Smartphone + Tablet) bei tinto und tinto-Projekten
Das Ergebnis ist im Vergleich also gar nicht so unerfreulich: Auch wenn die 55 Prozent Desktop-Besucher für 61,86 Prozent der Werbeeinnahmen sorgen, sind die 45,01 Prozent mobilen Nutzer (Smartphone und Tablet) immerhin für 38,14 Prozent der Werbeeinnahmen verantwortlich. (Nachtrag: Leider verstärkte sich der Trend seitdem: Meine Besucherzahlen steigen und die Werbeeinnahmen - vor allem Google Adsense - fallen.)

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Ich wollte es dann noch etwas genauer wissen und habe Desktop-, Smartphone (mobile) und Tablet-Nutzer und ihren jeweiligen Anteil am Werbeumsatz miteinander verglichen.

Anteil Seitenbesuche (Visits) und Anteil Werbeeinnahmen an gesamten Visits/Werbeeinnahmen
für Desktop-, Smarthphone- und Tablet-Nutzer bei tinto und tinto-Projekten
Tatsächlich ist der Anteil am Werbeumsatz bei den Tablet-Nutzern größer als ihr Anteil am Traffic.

Ich führe das vergleichsweise gute Ergebnis meiner Webseiten bezüglich der mobilen Nutzer, besonders der Tablet-Nutzer, darauf zurück, dass ich meine beliebtesten Seiten bereits auf responsive Webdesign umgestellt habe - und zwar so, dass bei kleineren Fenstern/Bildschirmen nicht nur die Inhalte automatisch anders angeordnet und Bilder verkleinert werden, sondern automatisch auch andere (kleinere) Werbebanner-Formate verwendet werden, die sich zwischen die Inhalte schieben. Man kann das hier auf der Seite Hochbeet bauen - so geht das! anschauen (einfach das Fenster zusammen-/auseinanderschieben).

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Das ist natürlich nicht mehr als eine Momentaufnahme von Durchschnittswerten vieler Webseiten. Wie gut die Monetarisierung einer Seite oder eines Blogartikels funktioniert, hängt neben der Position in den Suchmaschinen-Suchergebnissen bzw. anderen gut gepflegten Wegen, wie die Besucher kommen, immer auch vom Thema sowie dem Werberpool (für das Thema bzw. bei personalisierter Werbung für das Nutzerprofil) und deren Adwords-(Preis-)Konfigurationen für die jeweiligen Bannerformate ab.

Mich würde interessieren, wie es anderen kleinen Publishern wie mir diesbezüglich geht - vielleicht mag der ein oder andere aus dem Nähkästchen plaudern.

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Montag, 10. März 2014

Browser-Top-Ten Anfang 2014: Mein Gewinner heißt Firefox!

Angeblich führt Chrome den europäischen Browsermarkt an, aber auf meinen deutschen Webseiten ist Chrome schon fast abgeschlagen auf Platz 4. Mein Gewinner heißt Firefox. Safari und Internet Browser schlagen sich um Platz 2 und 3.

Internet World Business hatte gestern die Schlagzeile, dass Google Chrome im europäischen Browsermarkt die Nase vorn habe, und beruft sich auf das Browser-Barometer des Webanalyse-Anbieters AT Internet. Ich konnte es gar nicht glauben und guckte mir sicherheitshalber meine eigene Webstatistik für die letzten 30 Tage an. Und da sieht es völlig anders aus: 

Meine Browser-Top-Ten der letzten 30 Tage (7.02.2014 bis 9.03.2014 und gleicher Zeitraum im Vorjahr) bei tinto.de:

Top-Ten-Browser 2014
Platz 1:
Firefox 30,95 % (Vorjahr: 37,57 %) 

Platz 2:
Safari 20,95 % (Vorjahr: 16,41 %)

Platz 3:
Internet Explorer 20,81 % (Vorjahr: 25,12 %)

Platz 4:
Chrome 14,56 % (Vorjahr: 12,18 %)

Platz 5:
Android Browser 9,91 % (Vorjahr: 5,52 %)

Platz 6:
Opera 1,91 % (Vorjahr: 1,81 %)

Platz 7:
Safari (in-app) 0,35 % (Vorjahr: 0,85 %)

Platz 8:
Amazon Silk 0,18 % (Vorjahr: 0,00 %)
Das ist der Browser des Kindle Fire Android Tablet

Platz 9:
Blackberry 0,10 % (Vorjahr: 0,00 %)

Platz 10:
Opera Mini 0,09 (Vorjahr: 0,08 %)

Da es sich bei tinto.de und seinen Projekten überwiegend um Informationsseiten für Verbraucher (Garten-, Geld-, Gesundheits- und ähnliche Themen) handelt, sind die Besucher nicht allzu technikaffin im Vergleich zu Entwicklern oder anderen möglichen Zielgruppen.

Ich selbst praktiziere Multi-Browser-Browsing - ich setze zum Browsen Firefox, Opera, Internet Explorer, Chrome und Safari ein - eigentlich jeden für einen anderen Zweck, aber ich komme auch mal aus dem Takt. Und ich ärgere mich sehr, wenn ich auf eine Webseite komme, die mir sagt, sie mag meinen Browser nicht, ich solle Chrome nehmen. Ziemlich arrogante Art mit seinen Besuchern umzugehen!

Firefox und Internet Explorer haben im Vergleich zum Vorjahr zwar ordentlich Federn gelassen, aber davon hat Chrome laut meiner Webstatistik nur mit knapp 2,5 % hinzugewonnenem Marktanteil profitiert. 4,5 % hat sich dagegen Safari gekrallt. 

Ich kann nur raten, sich als Website-Betreiber oder Blogger mit eigenem Blog nicht von Schlagzeilen manipulieren zu lassen und statt dessen vor der Änderung seines Webdesigns bzw. der Seitenoptimierung zu gucken, wer die eigene Zielgruppe ist, was sie mag und was sie macht.

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www.kabeldeutschland.de

Ich würde mich freuen, wenn andere Webseiten- und Blogbetreiber auch Einblicke in ihre Browserstatistiken gewährten.

Sonntag, 13. Januar 2013

Social-Media-Analyse: Facebook, Google+, Twitter & Co. bringen kaum Webseitenbesucher

Meine Social-Media-Analyse der letzten 12 Monate zeichnet ein noch trüberes Bild, als die Social-Media-Analyse, die ich Ende August 2012 veröffentlicht habe: Es fanden - im Vergleich zu anderen Traffic-Quellen - nur wenige Besucher über Facebook, Google+, Twitter und Pinterest zu meinen Webseiten und Blogartikeln - jedenfalls auf dem direkten Weg. Wie ist das bei anderen?

Ich habe Webseiten und Blogs zu ganz unterschiedlichen Themen - von Verbraucherthemen wie Garten oder Geld bis zu netzpolitischen und Kommunikationsthemen wie in diesem Blog. Ich wollte wissen, wie viele Besuche meiner Webseiten und Blogartikel über Verlinkungen in Social Media zustande kamen (Traffic-Analyse).

Für Webanalysen meiner eigenen Domains (Verbraucherthemen, überwiegend statische Webseiten, seit 1998 gewachsen) nutze ich Google Analytics (IP-Adressen anonymisiert).

In Google Analytics ist eine beschränkte Social-Media-Analyse enthalten, mit der man Social-Media als Traffic-Quelle für Websites und/oder Blogs untersuchen kann: Über Besucherquellen -> Soziale Netzwerke -> Netzwerkverweise erhält man eine Liste mit den sozialen Netzwerken (Facebook, Google+, Blogger, Twitter, Pinterest etc.) und der jeweiligen Anzahl der Besuche, die über sie zustande kamen. (Google Analytics wertet dabei auch Blogger, also seine eigene Plattform für Blogs, mit deren Hilfe auch dieser Blog existiert, als soziales Netzwerk.) Klickt man auf den Namen einer Social-Media-Plattform in der Liste, so erhält man eine Aufstellung der einzelnen Verweise (Links) und die dazugehörende Zahl der Besuche.

Meine Ergebnisse für die vergangenen 12 Monate:

Besucherquellen bei Verbraucherthemen (tinto und tinto-Projekte)

  • 74,43 Prozent der Besuche von tinto und tinto-Projekten kommen über eine Suche auf meine Webseiten (bzw. einige wenige Blogartikel, die in dieser Statistik enthalten sind)
    - davon 93,57 Prozent über die Google-Suche, 2,22 Prozent über Bing und 1,33 Prozent über Yahoo, 
  • 16,54 Prozent kommen über Verweise (Verlinkungen)
    Hierin sind auch die Verweise von den Social-Media-Plattformen zu meinen Webseiten enthalten. 
  • 9,03 Prozent kommen direkt - die Besucher kennen also die entsprechende URL.

Besuche, die durch Verweise von Social-Media-Plattformen (soziale Netzwerke) auf meine Webseiten zustande kamen:

1,07 Prozent der Besuche kamen durch Links von Social-Media-Plattformen (ohne Blogger) zu tinto und tinto-Projekten.

Bezogen auf die Gesamtzahl der Besuche ergibt sich folgendes Bild:
  • 0,7 Prozent der tinto-Besuche kamen durch Links von Facebook, 
  • 0,22 Prozent der Besuche über Google+, 
  • 0,08 Prozent durch Twitter und 
  • 0,01 Prozent durch Pinterest.
Besucherquellen für tinto und tinto-Projekte
Soziale Netzwerke sind bei tinto und den tinto-Projekten (fast ausschließlich statische Webseiten) im Vergleich zur Google-Suche oder den direkten Zugriffen als Traffic-Quelle fast bedeutungslos - jedenfalls auf den ersten Blick.

Besucherquellen dieses Kommunikationsthemen-Blogs

Zu den Themen dieses Blogs gehören Social Media, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Netzpolitisches und andere Themen. In diesen Blog habe ich Google Analytics nicht eingebaut und daher nur eine rudimentärere Blogstatistik. Doch kann ich ersehen, dass hier immerhin fast 5 Prozent der Besuche über Verweise bei Google+ zustande kommen und 1,07 Prozent über Links bei Facebook.

Auch bei meinen Themenblogs wie gartensaison-gartentipps.blogspot.com oder beste-geldanlage.blogspot.com spielen Social Media eine größere Rolle als oben bei den überwiegend statischen Webseiten von tinto und tinto-Projekten.

Wie ist meine Social-Media-Analyse zu bewerten?

Meine kleine Social-Media-Analyse, eigentlich eine Traffic-Quellen-Untersuchung, ist natürlich nur ein winziger Bruchteil dessen, was alles zu einer Bewertung von Social Media für einen Freiberufler oder ein Unternehmen gehören würde.

Als Besucherquelle für meine tinto-Verbraucherthemen-Webseiten haben die Social-Media-Plattformen nicht wirklich überzeugt - von den verschiedenen Social-Media-Plattformen schnitt hier Facebook noch am besten ab. Allerdings sind die Zahlen relativ - d. h. es kann auch sein, dass, weil die Suche als Besucherquelle so erfolgreich ist, Social Media nur im Vergleich dazu schwach ist. Ich kann auf jeden Fall große Unterschiede zwischen verschiedenen Themen feststellen. Zum Beispiel: Während ich mich mit dem Thema Garten bei Facebook gut vernetzen konnte, klappt das beim Thema Geld nicht so gut - auch weil meine Ansprüche da sehr hoch sind, da ich Verbraucher aufklären möchte und nicht mit Zockerplattformen kooperieren möchte.

Im Vergleich zu den statischen Themenseiten spielen auch bei meinen Themenblogs die sozialen Netzwerke eine größere Rolle als Besucherbringer.

Auffällig ist, dass Google+ bei meinen Artikeln über Urheberrecht, Social Media und Kommunikationsthemen wesentlich wichtiger zu sein scheint als Facebook. Allerdings sollte man in diesen Vergleich nicht zu viel hineinlesen, denn ich verhalte mich in den verschiedenen sozialen Netzwerken und zu den verschiedenen Themen nicht identisch. Doch passt zu dieser Beobachtung, wie rege bei der Einführung von Communities bei Google+ der Zulauf bei Online-Marketingthemen war (wozu auch Social Media Management und Suchmaschinenoptimierung gehören) und wie schwach bei normalen Verbraucherthemen.

Interpretationsmöglichkeiten für meine Ergebnisse gibt es viele - vom Zweifel an meiner persönlichen Social-Media-Strategie bis zum Zweifel an Social Media als geeignete Besucherquelle für Websites und Blogs.

Allerdings sollte man nicht vergessen, dass erstens die Zahlen relativ sind und zweitens, dass Social Media nicht hauptsächlich dazu da sind, Besucher auf Webseiten und Blogs zu holen, sondern zur Kommunikation - von der freundschaftlichen und/oder beruflichen Vernetzung bis zu Kundenservice und Unternehmenskommunikation.

Darüber hinaus bewerten Suchmaschinen - so weit man über die Algorithmen weiß - auch die Aktivitäten von Autoren in Social Media, so dass diese zu einer besseren Platzierung von deren Artikeln in den Suchergebnissen führen können, was dann über Umwege auch zu mehr Besuchern führt - genauso wie auch die Vernetzung in Social Media zu einer Verlinkung durch andere Teilnehmer führen kann, was sich natürlich auch auf die Besucherzahlen auswirken würde.

Mich interessiert, ob andere Blogger und Webseitenbetreiber ähnliche Beobachtungen gemacht habt oder ob ich mit meinen Zahlen eine Ausnahme von einer ganz anderen Regel bin.

Donnerstag, 30. August 2012

Wie viele Seitenbesucher kommen durch Facebook, Google+ und Twitter?

"Vergebliche Mühe" titelt internet WORLD BUSINESS heute und meint damit die Jagd nach möglichst vielen Facebook-Fans. Das machte mich neugierig und ich konsultierte die Quelle und meine eigene Statistik des vergangenen Monats.

Der Online-Artikel von internet WORLD BUSINESS bezog sich auf eine Untersuchung von BuzzFeeD (alle Quellen unten), die nach einer Korrelation zwischen der Anzahl von Facebook-Fans von Verlagen und dem Traffic suchten, den diese Verlage über Verweise in Facebook auf ihre "Sites". BuzzFeeD kam zu dem Schluss, dass es keine bis wenig Korrelation gibt: Viele Fans bedeuten nicht unbedingt viele Besucher (= mehr "traffic"). Dabei dürfte es keine Rolle spielen, ob diese "Sites", die verlinkt wurden, als statische Webseiten oder als Blog realisiert sind.

Nach der Lektüre dieses Artikels schaute ich mir meine eigene Statistik vom vergangenen Monat für tinto.de und andere eigene Domains hinsichtlich Besucher-Quellen an. Meine Inhalte befinden sich vorwiegend auf statischen Seiten, die ich seit 1998 betreibe, aber es ist auch ein auf eigener Domain integrierter Blog dabei.

Das Ergebnis für diese selbstgehosteten Inhalte:
  • < 2 % der Besuche kommen über Facebook 
  • ~ 0,5 % der Besuche über Google+ 
  • ~ 0,2 % der Besuche über Twitter 
Zum Vergleich:
  • ~ 72 % der Besuche kommen über die Google-Suche 
  • ~ 7,5 % der Besuche waren direkt
  • ~ 2 % der Besuche kamen über die Bing-Suche 
  • ~ 1 % der Besuche über Blogger (Blog-Plattform)
Traffic-Quellen Social Media
Herkunft der Webseiten-/Blogartikel-Besuche in Prozent
(Ausgesuchte Traffic-Quellen: Social Media u. a.)


Zähle ich die Besuche über Facebook, Google+ und Twitter zusammen, dann kommen ca. 2,2 % meiner Domain-Besuche über diese drei Social Media-Plattformen zustande. (Ich stelle in Social Media allerdings auch Artikel vor, die sich auf Blogger-Blogs (als nicht auf einer eigenen Domain) befinden - diese Verweise sind in dieser Statistik nicht enthalten, da sie extern gehostet sind.)

Jedenfalls kommen knapp 2 % der Seitenbesuche auf meinen eigenen Domains von Facebook - und da hauptsächlich von meiner Gartensaison-Facebook-Page, wo die "Fans" und ich eine rege kleine Austauschgruppe von Garten- und Pflanzenfreunden bilden, die sich gegenseitig unterstützen.

Der Traffic von Social-Media-Plattformen ist nur ein Kriterium von vielen

Die Zahl der Besucher, die über Facebook kommen, ist nicht wirklich beeindruckend. Es wäre noch interessant zu wissen, wie sich die Fan-Zahlen und die Interaktionen mit den Fans auf den Google-Algorithmus (und damit die Sichtbarkeit in den Sucherergebnissen der Google-Suche) auswirken. Doch leider werden solche Algorithmen nicht offengelegt.

Überrascht bin ich, wie wenig Seitenbesuche über Google+ und Twitter zustande kommen, obwohl dort meine Follower-Zahlen ein Vielfaches betragen - das bestätigt allerdings die Ergebnisse von BuzzFeeD, auch wenn die sich nur auf Facebook bezogen: Mehr Fans, Einkreiser oder Follower bedeuten nicht unbedingt mehr Traffic.

Circa 1 % der Besucher auf meinen Domains finden über Blogs bei Blogger zu mir. Blogger ist eine kostenlose Blog-Plattform für Anfänger aus dem Hause Google. Auch in diesem Fall sind es hauptsächlich Garten-Interessierte und teilweise an Geldthemen interessierte Besucher, die über die Links von dort zu meinen Webseiten kommen. Die Verweise stammen zum Teil von eigenen Blogger-Blogs, die ich als Ergänzung zu den Websites auf meinen Domains führe. Inzwischen habe ich allerdings auch einen Wordpress-Blog auf der eigenen Domain (weshalb der nicht als externe Quelle geführt wird).

Wenn ich nur den Zeitaufwand für meine Social-Media-Aktivitäten und die dadurch generierten Besuchszahlen ("traffic") gegenüberstellen würde, dann würde ich diese wohl einschränken und meinen Fokus noch stärker auf Seiten-/Artikel-Erstellung und Suchmaschinen-Optimierung legen müssen. Doch möchte ich zum einen die Abhängigkeit von der Google-Suche (-> Machtkonzentration) verringern und zum anderen die Inspiration (einschließlich der täglichen Aufreger) und die Kommunikation mit den Menschen aus aller Welt nicht missen.

Quellen

Freitag, 13. Juli 2012

Blog bekannt machen - Fortsetzung

Was sich durch die Google Algorithmus Updates Panda und Penguin verändert hat.

Dies ist eine Ergänzung zu den Blog-Posts vom vergangenen Jahr:
Blog bekannt machen Fortsetzung
Im ersten Blogbeitrag werden die Möglichkeiten beschrieben, wie man seinen Blog bekannt machen kann - denn wer schreibt, der will in der Regel auch gelesen werden. Im zweiten Blog-Post geht es speziell um die Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) mit seriösen Mitteln - denn wer in den Suchergebnissen nicht vorne gelistet ist, ist im Internet praktisch unsichtbar. Wegen ihrer Quasi-Monopolstellung wird besonders auf die SEO für die Google-Suche eingegangen, denn wer keine gute Position in den Sucherergebnissen (Search Engine Results Positions - SERPs) von Google hat, dem fehlt eine wichtige Möglichkeit, Leser für seine Blogbeiträge zu finden.

Die Möglichkeiten, wie man einen Blog bekannt machen kann, sind zwar im Wesentlichen die gleichen geblieben und die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg eines Blogs oder eines anderen Webangebotes ist immer noch Content, der einzigartig ist und dem Nutzer einen Mehrwert bietet - also informative und gut geschriebene Texte, Bilder, Videos, Anwendungen etc. Trotzdem sollte man ein paar Fallen kennen, die sich durch die Veränderungen des Google-Algorithmus aufgetan haben, damit man nicht von Google abgestraft wird (Google Penalty). Denn es kann auch Unschuldige treffen.

Blog bekannt machen
Achtung: Google Algorithmus Updates

Google möchte mit den Updates seines Suchalgorithmus die Suchergebnisse verbessern. Zum einen wurden das Suchverhalten und Bewertungen der User in den Algorithmus integriert. Zum anderen sollen Manipulatoren, die mit unlauteren Methoden (Black Hat SEO) arbeiten, von den vorderen Plätzen vertrieben oder ganz ausgeschlossen werden.

Die wichtigsten Google-Algorithmus-Updates heißen

Google Panda (begann im Februar 2011)
Durch die verschiedenen Google Panda Updates soll die Qualität der Blogs oder der Webseiten (Onsite-Kriterien) gecheckt und in den Algorithmus integriert werden: Ist der Content gut und einzigartig? Bietet er einen Mehrwert? Bleiben die Besucher auf der Seite oder fliehen sie gleich wieder?

Google Penguin (bekannt gegeben am 24. April 2012)
Durch Google Penguin wird neben Onsite-Kriterien wie Keyword-Stuffing (unnatürliche Wiederholung des Keywords im Text oder in den Meta-Tags) die Verlinkung (Offsite-Kriterien) gecheckt. Massenhaft Links von minderwertigen Domains/Seiten (z. B. von Linkschleudern - das sind Verzeichnisse, wo jeder Links eintragen kann, ohne dass es eine Qualitätsprüfung gibt) können sich negativ auswirken. Google bestraft auch, wenn Inhalte mehrmals im Netz vorhanden sind - ein Problem, wenn ein Unternehmen mit örtlichen Filialen die gleichen Texte (bis auf Anfahrtsinformationen o. ä.) auf alle lokalen Seiten stellt - was sachlich völlig logisch wäre. Aber auch für den normalen Blogger kann "duplicate Content" zum Problem werden, wenn die gleichen Inhalte über verschiedene URLs zu erreichen sind oder auch wenn Inhalte unberechtigt wiederverwendet wurden (Content-Klau) - wegen letzterem sollte man regelmäßig überprüfen, ob Inhalte des Blogs oder der Webseite kopiert und woanders noch einmal ins Netz gestellt werden (dafür gibt es Werkzeuge, z. B. Copyscape).

Leider zeigen Google's Maßnahmen zur Verbesserung der Suchergebnisse bisher nur mäßigen Erfolg, denn bei manchen Suchbegriffen (Keywords) sind immer noch einige nahezu inhaltslose Seiten voller Werbung auf den vorderen Plätzen vertreten. Andererseits wurden schon "unschuldige" Webseiten und Blogs abgestraft und flogen aus dem Index. Auf jeden Fall bibbern auch ganz normale Webseitenbetreiber und Blogger vor Angst wegen der Google Algorithmus Updates, denn Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit kann über die Existenz entscheiden - und am Drücker sitzt das Mega-Unternehmen Google mit seiner Quasi-Monopolstellung.

Manche Google Maßnahmen haben außerdem böswilligen Wettbewerbern, die Möglichkeit eröffnet, Blogs und Webseiten aus dem Index zu katapultieren, die sie loshaben wollen - z. B. indem sie massenweise Links von minderwertigen Linkschleudern zu einer konkurrierenden Seite setzen (was dann durch das Google Penguin Update geahndet wird) oder indem sie den Mitbewerber bei Google denunzieren - wozu Google aufgerufen hat.

Ergänzungen und Meinungen können gerne über die Kommentarfunktion hinzugefügt werden.

Quellen und weiterführende Informationen


Freitag, 19. August 2011

Google Plus - Einsteigen für Freiberufler und kleine Unternehmen

Google Plus - vgwort
Google Plus - Kontakte werden in
frei definierbare Kreise sortiert
Google Plus (Google+, G+) ist die neue Social-Media-Plattform von Google. Zwar ist Google Plus aktuell noch in der Beta- oder Pre-Betaphase, doch ist es das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk, das es bisher gab. Schon 4 Wochen nach dem Start soll Google Plus bereits 25 Millionen Nutzer (weltweit) gehabt haben.

Google Plus - warum es nicht nur ein vorübergehender Hype ist


Es gibt Leute, die Google Plus für einen vorübergehenden Hype halten, der bald einschlafen wird. Das glaube ich nicht. Google wird meiner Meinung nach alles daran setzen, damit Google Plus zu einem Erfolg wird. Was mich davon überzeugt, dass Google es schaffen wird:

  • Google kann Google Plus mit der Google-Suche verknüpfen
    Google ist die am häufigsten benutzte Suchmaschine.
    • Öffentlich in Google Plus geteilte Links erscheinen schon jetzt in den Suchergebnissen derer, die die Person in einem ihrer Kreise haben.
    • Google-Plus-Posts werden vermutlich demnächst als Echtzeitsuchergebnisse in die Google-Suche integriert werden (so wie es Twitter bis vor kurzem war).
  • Anreize für Webmaster und Blogger
    Durch die Integration von Google Plus und +1 in die Google-Suche/Suchergebnisreihenfolge wird ein starker Anreiz für Webmaster und Blogger geschaffen, Google Plus/+1 in ihre Webseiten bzw. Blogs einzubauen.
    • Bewertungen durch +1 von Google (entspricht dem Like von Facebook) werden bereits jetzt beim Google-Suchalgorithmus berücksichtigt. Was man mit +1 bewertet, erscheint zudem unter +1 im Google-Plus-Profil (wenn man dies freigibt).
  • Google Plus gibt es auch als mobile Apps (Betriebssysteme Android und iOS)
    Die Zukunft ist u. a. mobil und in diese Richtung entwickelt und investiert Google (z. B. auch Übernahme Motorola).
  • Google Plus - Chrome-Erweiterungen
    Es gibt zig Chrome-Erweiterungen, die das Google-Plus-Erlebnis auf dem Desktop-PC oder Notebook entsprechend den individuellen Wünschen verschönern.
  • Enge Verknüpfung mit Picasa, YouTube und anderen Google-Produkten
    Beispielsweise kann man Google Plus Hangouts (Video-Konferenzen) jetzt auch von YouTube aus starten und sich gemeinsam Videos anschauen.
  • Google-Plus - Spiele als Anreiz für die Privatnutzer
    Google beteiligt sich an Unternehmen, deren Produkte sich sehr dazu eignen, in Google Plus integriert zu werden (z. B. an Zynga). Spiele sind inzwischen in Google Plus integriert - zum Glück in einem eigenen Stream.
  • Google Plus für Business in Arbeit
    Bisher gibt es nur Personenprofile, doch die Business-Profile für Marken und Firmen sind in Vorbereitung. [Nachtrag: Inzwischen sind die Unternehmensseiten (Google Plus Pages) da.]
  • Google hat Geld, motivierte Mitarbeiter und Visionen
    Google ist meiner Meinung nach innovativ, hat jede Menge Geldanlage (verdient mit der Google-Suche) und pflegt seine Mitarbeiter (jedenfalls liest man immer wieder darüber). Es hat anscheinend alles, was nötig ist, um tolle Sachen zu entwickeln.

Google Plus - der Early Adopter fängt den Wurm


Aktuell gibt es bei Google Plus nur Personen-Accounts und noch keine Business-Accounts oder kostenpflichtige Möglichkeiten für Social-Media-Marketing. Dies bietet gute Chancen für Early-Adopter-Freiberufler/kleine Firmen, sich zu postionieren und z. B. ihre Kreise aufzubauen und etwas für ihre Sichtbarkeit zu tun.

Google-Plus-Einsteiger - die ersten Schritte


  1. Profil ausfüllen
    Bevor Sie etwas anderes tun, füllen Sie am besten Ihr Profil aus. Zwar sollten Sie - wenn Sie beruflich netzwerken und potenzielle Kunden/Auftraggeber interessieren wollen - Ihre beruflichen Tätigkeiten vorstellen, doch sollten Sie sich als lebendige Person präsentieren.
  2. Ein bis drei Posts schreiben
    Posten Sie keine Werbung, sondern lieber etwas Humorvolles oder Interessantes. Die Posts sollen einen Eindruck von Ihrer Person und Ihren Interessen geben.
  3. Kreise anlegen
    Ein paar Kreise sind immer schon voreingestellt, aber man kann seine Kreise benennen und einrichten, wie man will. Üblicherweise packt man die Leute zusammen in einen Kreis, die die gleichen Posts lesen sollen (z. B. je einen Kreis für Familie, Autoren-Kollegen, Verlage, Lieferanten). 
  4. Leute zu den Kreisen hinzufügen
    Wenn man jemanden zu seinen Kreisen hinzufügt, dann wird derjenige darüber informiert. In der Regel schaut die Person dann in Ihr Profil, um festzustellen, ob sie Ihnen auch folgen möchte (sprich: Sie in einen ihrer Kreise hinzufügen will).
  5. Zuhören (mitlesen) und mitmachen
    Wenn man irgendwo neu ist, schadet es nicht, sich erst einmal umzuschauen, was andere so schreiben. Findet man ein Posting im Stream eines andere lustig oder interessant, dann gibt man Feedback, indem man auf +1 klickt. Wenn man es so gut findet, dass man es auch den Mitgliedern im eigenen Netzwerk mitteilen will, dann teilt man das Posting und gibt an, welcher Kreis oder welche Kreise das in ihrem Stream sehen können sollen. Wenn man etwas "öffentlich" postet oder teilt, dann können es alle Kreise lesen und es erscheint auch im öffentlichen Profil.
  6. Features mit Leuten aus dem vertrauteren Netzwerk testen
    z. B. wie man Hangouts (Videokonferenzen) für Konferenzen, Briefings oder Schulungen nutzen kann

Was man noch so alles mit Google anstellen kann, findet man in einem ausführlichen Google-Dokument (Google+ Tipps und Tricks), das von über 100 Leuten gemeinsam verfasst wurde.

Google Plus - eine Chance für mehr Sichtbarkeit


Gerade Freiberufler und Firmen mit kleinem Budget für Suchmaschinenmarketing und Social-Media-Marketing können sich in der frühen Phase eines sozialen Netzwerkes gut positionieren. Dadurch, dass viele neu und auf Entdeckungsreise sind, gibt es gleich ein gemeinsames, neutrales Gesprächsthema: Google Plus und wie man es findet bzw. wo man welche Funktionen findet und am besten anwendet. Das macht das Kontakten und Vernetzen sehr einfach.

Ansonsten lernt man andere Teilnehmer kennen, indem man ein paar interessante Leute in seine Kreise aufnimmt (z. B. die "Stars" der Branche oder Mitarbeiter einer interessanten Fachzeitschrift) und sich an interessanten Diskussionen beteiligt. Dadurch werden andere Kontaktsuchende aufmerksam und nehmen Sie möglicherweise in ihre Kreise auf. Man kann auch bei anderen schauen, wen sie in ihre Kreise aufgenommen haben - vielleicht findet man den ein oder anderen, der einen auch interessiert.

Hinweis zum Kontakte-sammeln:
Theoretisch kann man auch einfach alle aus den Kreisen eines anderen selbst "einkreisen", doch davon hat man nichts (jedenfalls nicht, wenn die nicht "zurückkreisen" - was sie i. d. R. nicht tun). Im Gegenteil: Leute, die Tausenden folgen, aber selbst kaum in Kreisen anderer sind, wirken unseriös - man fürchtet, es sind Adressensammler, die spammen wollen. Selbst wenn ein Adressensammler in Kreise aufgenommen wird, weiß er nicht in welche - wahrscheinlich bei jedem in einen "Spammer"-Kreis, der dann nicht gelesen wird.

Interessante Leute zum Vernetzen findet man auch über die Listen von Google Plus Counter. Für den Bereich Text und Kommunikation sind
das z. B.

Weitere Listen bei Google Plus Counter.

In entsprechende Listen sollte man sich nach einer kurzen Erkundungsphase auch eintragen lassen. Manche Listen sind offen, d. h. man kann sich selbst eintragen, andere Listen werden betreut - da nimmt man Kontakt zum Betreuer auf (zu finden unter "curated by") und fragt, ob man aufgenommen wird. Wenn es noch keine passende Liste gibt, kann man auch selbst eine anfangen.

Natürlich gibt es noch jede Menge anderer Verzeichnisse, die ich jedoch nicht ausprobiert bzw. für nicht interessant befunden habe.

Google Plus - Tipps zum Schluss


Zwar sollte man - wenn man Google Plus für berufliches Netzwerken und eventuell Auftragsakquise nutzen möchte - im Profil darlegen, was man beruflich macht und auch seine Homepage, Blogs oder Websites verlinken (bringt Besucher und Backlinks), aber bei seinen Postings sollte man sich mit Werbung zurückhalten. Niemand mag bespammt werden - ich blockiere z. B. Personen, die im Profil und im Stream nur ihre Produkte oder Dienstleistungen bewerben und sonst nichts Interessantes zu sagen haben. Aber jeder mag Informationen - aktuell oder originell, spannende Diskussionen oder einfach etwas Spaß und Unterhaltung. Also zeigen Sie sich als die interessante Person, die sie sind.

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Nachträglicher Hinweis
Seit Januar 2012 finden Sie eine ausführlichere Google Plus Anleitung für Freiberufler und Unternehmen Google+ erfolgreich nutzen von mir auf den Seiten von akademie.de. Die Informationen und Screenshots wurden im April 2012 - nach Einführung der neuen Oberfläche von Google Plus - aktualisiert.

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Freitag, 5. August 2011

Flattr im Test

Flattr - vgwort
Flattr-Erfahrung: Mit Flattr oder anderen Micro-Payment-Diensten 
Geld verdienen - funktionieren freiwillige Bezahlmodelle (Crowd Funding/Social Funding)?
Mit Flattr oder anderen Micro-Payment-Diensten
Geld verdienen - funktionieren freiwillige Bezahlmodelle?
Flattr, Kachingle & Co.

2010 wurden Flattr, Kachingle und andere Micro-Payment-Dienste als freiwillige Bezahlmodelle (teilweise auch als Crowd Funding/Social Funding bezeichnet) in vielen Medien vorgestellt. Endlich sollte es eine Möglichkeit geben, wie Webseiten-/Homepagebetreiber, Blogger und andere Autoren/Publisher für ihre Informations-/Unterhaltungsleistung auf freiwilliger Basis bezahlt werden können. Aus vielen kleinen Tropfen sollte ein angemessener Geldfluss werden, denn belohnt werden müsste doch das, was gut geschrieben ist und/oder anderen einen Mehrwert bringt.

Die Abwicklung der Micro-Payment-Dienste ist üblicherweise so:
Der Blogger/Autor/Publisher o. ä. meldet sich und seine Website/Blog bei dem Micro-Payment-Dienst (Flattr, Kachingle o. a.) an und integriert den entsprechenden Bezahl-Button in seine Website bzw. den Blog. Gefällt einem Seiten- oder Blogbesucher, was er auf der Seite liest, klickt er auf den Bezahl-Button. Falls er bereits einen Account und ein Guthaben bei dem Micro-Payment-Dienst hat, kann er (sich einloggen und) eine Bezahlung anstoßen, ansonsten wird er gebeten, sich zu registrieren. Erst wenn man registriert ist, ein Guthaben überwiesen und die Bezahlkonditionen festgelegt hat (wie viel man pro Monat ausgeben möchte), kann man dann per Klick eine Bezahlung anstoßen.

Wie beim Geld verdienen mit Werbung auf der Homepage, muss man viele Besucher finden, damit sich das freiwillige Bezahlsystem lohnen kann. Das heißt, man muss viel Zeit und Arbeit in Suchmaschinenoptimierung (SEO) und andere Möglichkeiten, den Blog bekannt zu machen, stecken.

Flattr im Test

Ich testete Flattr von Dezember 2010 bis Ende 2012 auf verschiedenen Webseiten mit Finanzinformationen für Verbraucher - sowohl als Konsumentin, die anderen geschätzten Autoren für ihre Arbeit eine kleine Gegenleistung geben möchte, als auch als Autorin und Webseitenbetreiberin, die mit ihren Online-Veröffentlichungen ein Einkommen erzielen möchte.

Flattr - mein Fazit

Das ist mein Fazit ohne Umschweife:
  • Die Sache mit dem Bezahlen als Konsumentin funktioniert einwandfrei und gefällt mir sehr gut - gerade, wenn ich von jemandem oft erhellende Blogbeiträge oder anderen Web Content lese, bin ich froh, das auch anerkennen zu können. Schließlich bin ich der Meinung, dass Autoren und Journalisten für ihre Arbeit bezahlt werden sollen und möchte auf diese Weise andere  unabhängige SchreiberInnen unterstützen.
  • Selbst ein Einkommen mit dem Flattr-Bezahl-Button zu generieren, ist mir nicht gelungen. Jedoch glaube ich, die Gründe dafür gefunden zu haben, warum Flattr in meinem Fall (zumindest in diesem Test) nicht funktionierte.
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Warum Flattr bei mir nicht funktionierte

Dass Flattr zur Einkommensgenerierung bei mir nicht funktionierte, führe ich auf diese Gründe zurück:

  • Ungeeignete Themen für Flattr
    Ich habe den Flattr-Button auf statischen Webseiten mit Finanzthemen für Verbraucher/Privatanleger (Anfänger) eingebaut. Das ist möglicherweise ein Themenkreis, der nicht zur freiwilligen Bezahlung einlädt.
  • Meine LeserInnen kennen Flattr meist nicht
    Die Zielgruppe der Finanzthemenseiten sind Otto-Normalverbraucher/Privatanleger, die vermutlich Flattr/Crowdfunding gar nicht kennen. Flattr scheint mir am ehesten von Bloggern und anderen, schon lange web- und/oder journalismusaffinen Menschen genutzt zu werden.
  • Einsatz von Flattr parallel zur Werbeplatzvermietung bzw. zu Partnerprogrammen/Affilate-Programmen
    Zum einen lenkt die Werbung vom Flattr-Button ab, zum anderen ist die Bereitschaft, eine Information freiwillig zu bezahlen, vermutlich größer, wenn der Leser keine anderen Versuche zur Einkommensgenerierung (Monetarisierung der Arbeit) sieht. [Leider reicht aber weder das eine noch das andere zur Unterhaltsbestreitung]
  • Hoher Anteil neuer Besucher
    Meine Statistik zeigt, dass ein sehr großer Teil meiner Seitenbesucher neue Besucher sind und ein geringerer Anteil wiederkehrende Besucher. Selbst wenn ein Besucher neugierig auf den Flattr-Button klickt, wird er nach Abschluss der Registrierung und Einrichtung eines Guthabens mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit nicht wiederkommen und eine Bezahlung anstoßen.
  • Zu viele Social Buttons
    Um die Aufmerksamkeit der Besucher buhlen nicht nur Überschriften, Grafiken, Bilder und Werbung, sondern auch die zunehmende Zahl an Social Buttons.
Konsequenz [mit Nachtrag]

Die Flattr-Buttons, die ich auf meinen Finanz-Webseiten zum Testen eingebaut hatte, habe ich inzwischen wieder entfernt, doch werde ich ab sofort [5.12.2012] diesen Blog mit Flattr-Buttons ausstatten. Ich selbst möchte auch weiterflattren - um meine Anerkennung für wertvolle Inhalte zu zeigen, weil es einfach ethisch ist, für konsumierte Leistungen zu bezahlen und weil das Lesen von Online-Zeitungen, -Magazinen, Blogartikeln usw. auch den Aufwand für die Entsorgung von Papier erspart (auch wenn ich persönlich immer noch sehr gerne Print-Erzeugnisse lese).

Alternativen zu freiwilligen Bezahlsystemen?

Wer vom Schreiben leben können möchte, überlegt, wie er am besten publiziert (mit oder ohne Verlag, als Buch, E-Book, im Blog oder auf Webseiten) - natürlich auch unter dem Gesichtspunkt, wie man mit seiner Arbeit am ehesten ein überlebenswertes Einkommen (-> FAZ-Artikel zum Thema) erzielen kann. Über Content-Farmen (Erklärung bei -> Wikipedia) und Autorenplattformen meiner Meinung nach nicht. Als es mit Flattr und Kachingle auf den Webseiten und Blogs (anscheinend nicht nur bei mir) nicht klappte, versuchten es manche Autoren mit Paypal ("Danke") und Amazon-Gutscheinen, was anscheinend auch nicht klappte, und erwägen jetzt, Hochwertiges online nur noch als kostenpflichtes E-Book zu veröffentlichen. Kann das eine Lösung sein? Oder was ist die Lösung?

Einladung zur Flattr-/Micro-Payment-Dienste-Diskussion

Wie ist Ihre/eure Meinung? Welche Erfahrungen habt ihr/haben Sie mit Flattr oder anderen Möglichkeiten des Crowd Fundings/Social Fundings/Micro-Payment-Diensten gemacht? Nutzt/nutzen Sie die Kommentarfunktion und fügt eure/Ihre Erfahrungen hinzu. Wenn der Blogbeitrag euch/Sie inspiriert hat, abonniert/abonnieren Sie den Feed oder per E-Mail.

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Donnerstag, 21. Juli 2011

Blogs bekannt machen

Blogs-bekannt-machen-vgwortWer nicht ausschließlich für sich selbst schreibt, der möchte seinen Blog bekannt machen und Besucher anziehen, beispielsweise um
Blogs bekannt machen - im Freundes-
und Bekanntenkreis und darüber hinaus
  • Informationen oder seine persönliche Meinung zu teilen,
  • Feedback von anderen zu erhalten,
  • zu diskutieren,
  • sich mit anderen zu vernetzen,
  • auf andere Angebote zu verlinken, um das Thema zu erweitern und/oder
  • um mit Werbung Geld zu verdienen.
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Ähnliches gilt nicht nur für Blog-Autoren, sondern auch für Autoren/Publisher, die auf Websites, Homepages oder über Wikis veröffentlichen.

Blog-Besucher

Blog-Besucher kommen normalerweise über eine der folgenden Möglichkeiten zu einem Blog oder zu einer Website:
  • Sie benutzen eine der Suchmaschinen/Metasuchmaschinen (Google, Bing, Web.de, Ecosia, Metager etc.) und klicken entweder auf ein Suchergebnis oder auf einen Link der geschalteten Werbung auf der Suchergebnissseite.
  • Sie kennen die Internetadresse (Uniform Resource Locator, URL) des Blogs und tippen sie in die Browser-Adresszeile.
  • Sie klicken in einem anderen Blog, Forum, Website, sozialen Netzwerk o. ä. auf einen Link, der zum Blog führt. Der Link kann zum Inhalt des entsprechenden Blogpost, einem Kommentar oder zu Werbung auf der Seite gehören.
Blogs bekannt machen über Suchmaschinen

Einen neuen Blog oder eine neue Website sollte man zumindest bei den großen Suchmaschinen (Google, Bing, Yahoo) anmelden. Einzelne Blogposts/Seiten werden im weiteren Verlauf i. d. R. zwar von den Suchmaschinen automatisch besucht und in das Verzeichnis aufgenommen, wenn auf sie gelinkt wird, doch wenn man sicher gehen will oder die Indexierung schnell vor sich gehen soll, kann man sie auch jeweils manuell über die Suchmaschinen-Anmeldeseiten anmelden. Eine andere Möglichkeit (besonders für komplexere Strukturen), alle Seiten bei einer Suchmaschine bekannt zu machen, ist die Übermittlung einer Sitemap an die Suchmaschine - eine Anleitung dazu findet man in den jeweiligen Webmaster-Infoangeboten der Suchmaschinen.

Die Internetadressen der wichtigsten Suchmaschinen-Anmeldeseiten:
Die wichtigste Suchmaschine ist derzeit Google, weshalb man sich intensiv damit auseinandersetzen sollte, wie Google die Internetwelt sieht und indexiert. Zum Glück stellt Google sehr gute Werkzeuge für Webmaster zur Verfügung (-> Google Webmaster Tools).

Neben den Suchmaschinen gibt es auch Blogverzeichnisse, in die man sich eintragen kann, z. B. Bloggeramt, Bloggerei, Blogalm, Blog-Finden und viele mehr. Sie verlieren meinem Eindruck nach aber zunehmend an Bedeutung.

Blog-Position in den Suchmaschinenergebnissen

Um einen Blog bekannt zu machen, reicht es nicht, von einer Suchmaschine indexiert zu werden, es kommt auch darauf an, an welcher Stelle der Blog/Blogpost in den Suchergebnissen gelistet wird. Wer nicht auf der ersten Seite der Suchergebnisse steht, wird selten besucht. Entweder man nutzt dann eine der anderen Möglichkeiten, Besucher aufmerksam und den Blog bekannt zu machen, oder man beschäftigt sich mit dem Thema -> Suchmaschinenoptimierung (SEO), um seine Positionen für verschiedene Schlüsselwörter in den Suchergebnissen (Search Engine Results Position - SERP) zu verbessern.

Blogs bekannt machen - Tipp 1:
Noch besser, als sich nachträglich mit SEO zu beschäftigen, ist es, sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinanderzusetzen, bevor man den Blog oder einen einzelnen Blogpost überhaupt anfängt, denn schon die Namensgebung des Blogs bzw. der Titel des Blogpost haben Einfluss auf die Position in den Suchmaschinen. Siehe auch -> SEO für Blogs

Blogs bekannt machen über PR- und Werbemaßnahmen

Einige Möglichkeiten, mit denen man einen neuen Blog bekannt machen oder neue Blogposts bewerben kann (Beispiele):
  • Ein vorhandenes Online-Netzwerk informieren, den Blog ins Gespräch bringen
    - bei Twitter, Facebook, XING, Google+ etc.
  • (Online-) PR-Kampagnen
    Verlosungen, Online-Vorträge, Events z. B. in Social Media
  • Online-Werbung
    Suchmaschinenmarketing - Search Engine Marketing (SEM), Platzierung über Werbenetze, über Partnerprogramme, direkte Werbevereinbarungen mit Webseitenbetreibern und Bloggern
  • Pressemitteilungen
    in Printmedien und Online-Medien
  • Mailings, Serienbriefe (Snail-Mail)
  • Werbung
    Anzeigen in Zeitungen, Fernsehwerbung, Radiowerbung
  • Interviews (Radio, TV, Podcasts)
  • Vorträge halten (Volkshochschule, Messen, Kongresse, Hangouts bei Google+ ...)
  • Flyer verteilen
  • E-Mail-Rundschreiben/Newsletter
Welche der Maßnahmen für welchen Blog geeignet ist, hängt natürlich vom Unternehmen, Blog-Thema, der genauen Absicht hinter der einzelnen Marketingmaßnahme und der Zielgruppe ab.

Blogs bekannt machen über Verlinkung (Backlinks)

Eingehende Links auf einen Blog oder eine Website, nennt man Backlinks. Von anderen Blogs, Webseiten o. ä. verlinkt zu werden (Backlinks zu erhalten), sorgt nicht nur für Besucher ("Traffic"), sondern verbessert auch die Position des Blogs in den Suchmaschinenergebnissen. Der Wert eines Links hängt auch von der Qualität der verlinkenden Seite ab und wie gut das Thema der verlinkenden Seite zur verlinkten Seite passt. Bei den Backlinks unterscheidet man außerdem Nofollow- und Dofollow-Links, wobei zwar beide für den Traffic gut sind, aber Dofollow-Links für die Position in den Suchmaschinenergebnissen wertvoller sind (-> Blogkommentare-Links von "nofollow" auf "dofollow" umstellen).

- Blogs bekannt machen: Passiver Backlinkaufbau -

Die beste Maßnahme, um verlinkt zu werden (Backlinks zu erhalten), ist, kompetent und korrekt über etwas zu schreiben, was andere interessiert - zum Beispiel weil die Information
  • neu und einzigartig ist,
  • eine neue Sichtweise vermittelt und/oder
  • speziell für eine Zielgruppe passend aufbereitet wurde.
Wenn diese Informationen auffallen, werden Leser den Blog oder einzelne Blogposts bookmarken (beispielsweise über Social-Bookmark-Plattformen, wodurch ein Backlink gesetzt wird) oder diese in ihren eigenen Blogs oder in Social Media weiterempfehlen und verlinken. Unterstützen kann man das als Blogbetreiber, indem man die entsprechenden Social-Bookmarks-, E-Mail- und Social-Network-Weiterempfehlungsknöpfe prominent im Blog und in jedem Blogpost positioniert.

- Blogs bekannt machen: Aktiver Linkaufbau ("Linkbuilding") -

Darüber hinaus gibt es auch den aktiven Linkaufbau, man kann beispielsweise

  • Freunde und Bekannte mit guten Blogs und ähnlichen Themen bitten, in ihren Blogs einen Link zum Blog oder einem speziellen Blogpost zu setzen. Meist erwartet der andere dann auch einen Link zu seinem Blog als Gegenleistung. Dabei sollte man aber nicht genau einen Gegenlink setzen (Blog A verlinkt Blog B und Blog B verlinkt Blog A). Besser ist es einen weiteren Blog mit einbeziehen (z. B. Blog A verlinkt Blog B und Blog B verlinkt Blog C) - mindestens einer der beiden Linktauschpartner sollte also zwei Blogs betreiben (ansonsten sollte man zumindest verschiedene Posts auswählen). Die hochwertigsten Links sind Dofollow-Links aus einem Text heraus, die von einem passenden Keyword auf den Blog verlinken und möglichst auch mit dem passenden Title-Tag versehen sind. Aber Vorsicht: Zu viele perfekte Links können u. U. negativ (als Linkmanipulation) interpretiert werden.
  • Pressemitteilungen mit Link auf den eigenen Blog bei Online-Presseportalen platzieren (möglichst solche, die Dofollow-Links vergeben und von den Suchmaschinen schnell indexiert werden)
  • Blog in Artikelverzeichnisse eintragen (nicht übertreiben!)
  • Eigene Bookmarklisten bei verschiedenen Social-Bookmarks-Plattformen anlegen (nicht übertreiben!)
  • Blogposts anderer Blogs kommentieren
    In der Regel kann man dabei seine Blog-URL angeben, die dann den angegebenen Namen verlinkt.
  • Sich in Foren und Social Networks anmelden, ein Profil (mit Backlink) erstellen und sich dort vorstellen und vernetzen.
  • In Verzeichnissen anmelden (bei Unternehmensblog z. B. in Google Places)
  • Das Unternehmen oder das Blog-Thema bei Wikipedia.de platzieren mit Link zu weiteren Informationen im eigenen Blog (diese müssen dann allerdings sehr hochwertig und i. d. R. frei von Werbung sein).
  • Blog bei dmoz.org anmelden - es ist aber themenabhängig sehr schwierig dort aufgenommen werden. Die besten Chancen haben sehr hochwertige Seiten ohne Werbung - aber auch das ist keine Garantie.
  • Dofollow-Links bei einem hochwertigen Blog/Website (früher war das Maß der inzwischen veraltete PageRank) zu kaufen. Das mag Google allerdings nicht und wird es bestrafen, wenn man es übertreibt und es auffällt. Bezahlte Links sollten meiner Ansicht nach außerdem als Werbung gekennzeichnet werden, um dem Grundsatz der Trennung von redaktionellem Inhalt und Werbung und den Verbraucherschutzanforderungen nach Transparenz gerecht zu werden - ansonsten kann Sie ein Wettbewerber abmahnen.
Blogs bekannt machen - Tipp 2
Die Maßnahmen des aktiven Linkaufbaus darf man nicht übertreiben. Wenn der Verdacht der Manipulation ("Suchmaschinen-Spamming") auftaucht, kann das zum Ausschluss aus dem Suchmaschinenindex führen.

Blogs bekannt machen - Tipp 3
Bei Maßnahmen zum aktiven Linkaufbau (Linkbuilding) wie dem Eintragen in Pressemitteilungen, Artikelverzeichnisse und Bookmarkverzeichnisse sollte man auch diese Texte für jede Plattform einzigartig formulieren, denn doppelte Veröffentlichungen von Content ("duplicate content") kann von Suchmaschinen als Manipulationsversuch gewertet und mit einem schlechteren Ranking bestraft werden.

Der aktive Linkaufbau gehört zu den Methoden der Offsite-Suchmaschinenoptimierung (Search Enginge Optimization, SEO). Mehr zur Suchmaschinenoptimierung bei -> SEO für Blogs und ->Blog bekannt machen - Fortsetzung

Viel Erfolg beim Blog-bekannt-machen!

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