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Donnerstag, 3. Oktober 2013

Links im Artikeltext oder Links ans Ende setzen?

Einer der Vorteile von Texten im Internet oder in anderen digitalen Medien wie E-Books sind die durch Hypertext Markup Language (HTML) ermöglichten Querverweise (Hyperlinks oder kurz Links genannt). Informationen werden auf diese Art nicht nur linear dargestellt, sondern sind durch Verlinkungen miteinander vernetzt. Die Frage ist: Was ist lesefreundlicher - Links in den Fließtext einzubauen oder gesammelt ans Ende zu setzen?

In den meisten Blogartikeln und anderen Online-Veröffentlichungen werden die Links in den Fließtext gesetzt. Doch die Möglichkeit, mitten aus dem Text heraus zu anderen Dokumenten zu springen, hat auch Nachteile, vor allem, wenn ein Text viele Links enthält: Sie verleiten die Leser dazu, jede Nebenbaustelle anzuschauen und dadurch den Faden im Hauptartikel zu verlieren, und oft genug finden sie den Weg nicht mehr zurück zum Ursprungsartikel.

Ich bin als Leserin von Blogartikeln und anderen Veröffentlichungen inzwischen dazu übergangen, Texte, in denen es darum geht, Gedankengängen zu folgen, erst von vorne bis hinten durchzulesen oder zumindest soweit zu überfliegen, bis ich sicher bin, alles, was mich interessiert, auch abgegrast zu haben. Dann scrolle ich wieder nach oben und gucke, was es an Links gibt und ob da vielleicht auch der Link dabei ist, auf den ich nach dem Lesen Wert gelegt hätte. Die Scrollerei nervt mich aber ziemlich. In so einem Fall wäre es mir wesentlich lieber, erst am Ende eine Linkliste zu weiterführenden Informationen zu finden, damit ich mir das Scrollen ersparen kann. Außerdem sind im Blogartikel-Text selbst wichtige Links oft hinter blöden Linktexten verborgen und bei längeren Texten kaum wiederzufinden.

Anders geht es mir bei Blogartikeln, die irgendetwas vorstellen - z. B. eine Liste "Die zehn besten kostenlosen Bildbearbeitungsprogramme". In so einem Fall wünsche ich mir den Link zum jeweiligen Programmanbieter o. Ä. gleich dort, wo das Programm vorgestellt wird. Bei einem Fachbuch als E-Book würde ich mir beides wünschen - die Möglichkeit zu springen, aber auch Link-Übersichten (Links aus dem Inhaltsverzeichnis, Listen mit verlinkten externen Quellen/Lesetipps etc.).

Bei meinen eigenen Blogartikeln, die ja selten über 5.000 Zeichen lang sind, bin ich dazu übergegangen, die meisten Links (Quellen und weiterführende Informationen) ans Ende zu setzen - jedenfalls dann, wenn es mir wichtig ist, dass meine Leser den ganzen Artikel lesen oder zumindest anschauen. Das beinhaltet aber auch eine gewisse Bevormundung.

Wie steht ihr als Leser dazu - nervt das oder findet ihr das in Ordnung?

Noch ein Aspekt: Nach wissenschaftlichen Anforderungen müsste man möglicherweise bei jedem Gedanken auch die Quelle der Inspiration angeben, um sich nicht irgendwann Plagiatsvorwürfen ausgesetzt zu sehen, doch würde das meiner Ansicht nach Blogartikel unlesbar machen - weshalb ich die Quellenangabe im Text nur bei gravierender Bedeutung der Quelle für meine eigenen Gedankengänge mache. Was meint ihr bzw. wie handhabt ihr das in euren Blogs?

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Dienstag, 14. Juni 2011

Text und Kommunikation können Türen öffnen

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Text und Kommunikation können Türen öffnen
Vom Werbetext über Webcontent bis zu Pressemitteilungen oder Social-Media-Kommunikation – es geht darum, Menschen so anzusprechen, dass sie gerne zuhören, das Gesagte verstehen und etwas mit dem, für den der Text steht (Person, Unternehmen, Marke, Produkt), zu tun haben wollen. Die Sprache und die gewählte Form müssen zur Absicht, Zielgruppe, Medium und zum Thema passen.

Fachleute für Text & Kommunikation

So wenig, wie man seine Zähne jedem anvertraut, der einen Bohrer im Werkzeugkasten hat, so wenig sollte man seine Arbeiten rund um Text und Kommunikation irgendjemanden tun lassen, nur weil der einen Bleistift halten oder eine Tastatur bedienen kann. Schlechte Texte und zielgruppenferne Kommunikation werfen ein schlechtes Licht auf Sie. Professionelle, auf Ihr Anliegen zugeschnittene Lösungen, wie sie von Text- und Kommunikationsspezialisten entwickelt werden, zeigen Sie bzw. Ihr Unternehmen/Ihre Produkte in vollem Glanz.

Texter und Texterinnen

Texter und Texterinnen können mehr als nur korrekt schreiben. Sie bringen die Ausbildung und Erfahrung mit, das, was Sie sagen wollen, über die richtigen Kanäle, ansprechend und in der richtigen Tonalität zu vermitteln.

Oft sind Texter/Texterinnnen spezialisiert auf Werbetext, Webcontent, Pressemitteilungen, PR-Konzepte und -Texte, journalistische Fachartikel, Unternehmenskommunikation, Blogs, Social Media etc. Neben der allgemeinen Textkompetenz und möglicherweise Branchenkenntnissen spielen für die Suche nach dem passenden Texter auch fachübergreifende Kompetenzen eine wichtige Rolle – z. B. Kenntnisse in (Online-) Marketing, Konzeptionierung, Pressearbeit, angewandte Kommunikation, Projektmanagement, Unternehmenstrukturen/-prozesse, Informationstechnologie, Content Management Systeme (CMS), Web 2.0, Social-Media-Management/-Kommunikation/-Shop-Programmierung, Webseitenerstellung (HTML, CSS, JavaScript u. ä.) etc. Im großen Pool der professionellen Texter/Texterinnen finden Sie auch außergewöhnliche Kombinationen - eine erfahrene Technikjournalistin, die Ihnen ein CMS einrichtet und es dann befüllt und pflegt? Kein Problem - genauso wenig wie eine erfahrene Autorin, die mit Ihnen ein Social-Media-Konzept erarbeitet.

Online-Texte (Webcontent)

Wer als seriös erkannt und von seinen Seitenbesuchern als kompetent angesehen werden möchte, dessen Webseiten müssen nicht nur interessant formuliert und frei von Rechtschreib- oder Kommafehlern sein, sondern sie müssen auch auf die Lesegewohnheiten im Web zugeschnitten sein. Ein guter Texter/Texterin liefert klar strukturierte, fehlerfreie Texte, deren Inhalte schnell zu erfassen sind und die den richtigen Ton treffen. Damit die Texte nicht nur von Menschen, sondern auch von Suchmaschinen verstanden und hoch gelistet werden, versteht er/sie auch etwas von Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization – SEO). Je nachdem, ob Sie eine eigene Redaktion haben oder nicht, kann ein Texter, der Content-Management-Erfahrung mitbringt, auch das redaktionelle Verarbeiten und Einfügen der Texte in Ihr Content Management System (CMS) übernehmen.

Social Media

Social-Media-Instrumente/-Plattformen (Blogs, Facebook, Twitter, XING, Social Bookmarks, Foren etc.) bieten Chancen und Risiken.
Gerade Unternehmen, die frisch einsteigen, wissen oft nicht, wie sie vorgehen sollen (-> Social Media - wie fängt eine Firma damit an). Social-Media-Experten/Social-Media-Manager können Ihnen dabei helfen – entweder als Berater oder indem sie die Arbeit für Sie übernehmen. Allerdings sollte man sich bei Social Media im Klaren sein, dass es um Kommunikation in beide Richtungen geht. Fühlt sich der Kommunikationspartner nicht ernst genommen werden, kann der Schuss nach hinten losgehen – entsprechende Schnittstellen und Prozesse spielen eine große Rolle. Damit die Social-Media-Aktivitäten die schönsten Früchte tragen, muss das Thema Kommunikation (mit Kunden, Geschäftspartnern etc.) ein Anliegen der Firma werden und ins Unternehmen integriert werden (z. B. in die Unternehmensziele, Marketingkonzepte, Webkonzepte etc.). Es versteht sich von selbst, dass nicht nur das Konzept passen muss, sondern auch die Umsetzung - die alltägliche "Kommunikationsarbeit" mittels Texten, Bildern, Videos etc. - professionell durchgeführt werden muss. Es geht um den direkten Kontakt mit den Kunden!

Agenturen oder Freiberufler

Agenturen verlangen in der Regel wesentlich höhere Stundensätze als Freiberufler, haben aber oft mehr Erfahrung in der Bewältigung großer, komplexer Projekte.

Freiberufler sind meist preisgünstiger als Agenturen oder andere gewerbliche Anbieter. Freiberufliche Texter sind zwar theoretisch als Einzelunternehmen tätig, aber oft sehr gut mit anderen Freiberuflern und/oder Agenturen vernetzt, so dass sie auch große und fachübergreifende Projekte stemmen können. Eva Schumann Text & Kommunikation ist beispielsweise im Texttreff-Netzwerk mit den vielfältigsten Kompetenzen im Bereich Text und Kommunikation.

Hinweis: Wer regelmäßig Aufträge an freie Künstler und Publizisten (dazu gehören auch freiberufliche Texter) vergibt, muss eine Künstlersozialabgabe (Abgabesatz 2011 3,9 %) abführen – und zwar unabhängig davon, ob der engagierte Künstler oder Publizist selbst bei der Künstlersozialkasse (KSK) ist oder nicht.