Posts mit dem Label Blogartikel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Blogartikel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 24. Juni 2019

Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Blogs

Blogs-bekannt-machen-vgwortTipps und Erfahrungen zur Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) bei Blogs. (erste Veröffentlichung 2011, ergänzt 2019)

SEO für Blogs - warum überhaupt?

Wer schreibt, möchte in den meisten Fällen auch gelesen werden. Es reicht nicht, wenn der Blog oder ein Blogpost von Suchmaschinen indexiert wird, sondern es kommt darauf an, an welcher Stelle er in den Suchergebnissen (Search Engine Results Pages, SERPs) auftaucht. Was nicht auf der ersten Seite gelistet wird, sieht und liest kaum jemand. Das gilt nicht nur für Blogartikel/Blogs, sondern auch für einzelne Webseiten von Informations-Websites oder Homepages.

Abhandlungen über Suchmaschinenoptimierung gibt es bereits genug. Hier sind meine persönlichen Tipps (die ich zwar auch nicht immer einhalte, doch wenn, dann zeigen sie Erfolg und bringen mich in den Suchergebnissen regelmäßig weit nach vorne):

SEO für Blogs - Überblick

Beeinflussen kann man die Position in den Suchergebnissen durch Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) für Blogs bzw. Websites und Homepages.


SEO für Blogs, Websites und Homepages: Mit den richtigen Maßnahmen
schafft man es auf die vorderen Plätze

Grundsätzlich unterscheidet man bei SEO für Blogs genauso wie bei SEO für Websites und Homepages:
  • SEO - Onsite
    Maßnahmen, die sich auf der eigenen Webpräsenz (Blog, Website, Homepage) abspielen. Auf eine einzelne Webseite oder einen einzelnen Blogartikel bezogen, nennt sich das dann Onpage-Suchmaschinenoptimierung.
  • SEO - Offsite
    Maßnahmen, die sich außerhalb der eigenen Webpräsenz abspielen 

SEO für Blogs: Onsite-SEO

  1. An Suchmaschinenoptimierung bereits während der Brainstorming-Phase denken
    Als AutorIn wird man zwar oft von einem Thema gepackt und muss es dann umsetzen. Doch wenn man im Internet, in einem Blogpost oder auf einer Webseite, veröffentlichen und Leser erreichen will, sollte man nach dem ersten Brainstorming klar darauf fokussieren, für wen man schreibt (Zielgruppe) und welche Stichwörter (Keywords) dieser Personenkreis in einer Suche benutzen würde, wenn er/sie meine Informationen finden will. 
  2. Keyword Tool benutzen
    Die in Schritt 1 gefundenen Keywords sollte man mit einem Keyword Tool überprüfen. Google bietet ein Keyword Tool, welches anzeigt, wie oft ein Keyword benutzt wird, wie gut das Thema bereits im Internet abgedeckt ist u. v. m. Am besten ist, man richtet sich bei Google ein Google Adwords-Konto ein, denn dann hat man Zugriff auf die "Profi-Version" des Keyword Tools mit erweiterten Filtermöglichkeiten.
    Am Ende sollte man sich auf ein oder mehrere Keywords/Keywordskombinationen festlegen.

    SEO für Blogs - Tipp 1
    Anzeige

    Am Anfang habe ich zwei Fehler gemacht:
    • Ich habe möglichst viele Keywords (Schlüsselwörter) oder Keywordskombinationen ausgewählt und in den Text gepackt.
    • Ich habe Keywords ausgewählt, für die es besonders viele Suchanfragen gab.
    Beides funktionierte nicht!
    Zu 1.: Nur wenn der Blog/Blogpost besonders gut auf ein Keyword bzw. eine Keywordkombination passt, wird er weit vorne in den Suchergebnissen platziert - das schafft man aber nur, wenn man sich auf wenige Keywords bzw. Keywordkombinationen konzentriert.
    Zu 2.: Bei Keywords, die besonders häufig angefragt werden, handelt es sich meist um Einwort-Begriffe ("Geld", "Garten" etc.), für die die Konkurrenz riesig ist - und viele der Konkurrenten haben alte, hoch gerankte Domains, gegen die man als kleiner Blog kaum anstinken kann (es sei denn man hat selbst einige solcher Domains zur Hand, die auf den kleinen Blog linken).
    Meiner Erfahrung nach ist es besser, zusammengesetzte Keywords/Keywordkombinationen zu wählen, bei denen es bisher eher wenige Mitbewerber gibt (diese und weitere Informationen erhält man alle durch das Google Keyword Tool), und sich auf ein bis zwei Keywordkombinationen zu beschränken.
  3. Das wichtigste Keyword bzw. die Keyword-Kombination ist im Idealfall mit dem Blog-Domainnamen/Subdomainnamen identisch und/oder im sonstigen (möglichst kurzen) Pfad und/oder Dateinamen möglichst weit vorne enthalten.
  4. Das wichtigste Keyword/Keywordkombination sollte im Titel (Title-Tag innerhalb der Head-Tags) ganz vorne stehen.
    Der Titel ist das, was oben in der Titelleiste angezeigt wird.
  5. Das wichtigste Keyword/Keywordkombination sollte in der Beschreibung (Meta-Tag Description) ganz vorne stehen. Diese Beschreibung wird oft in den Suchergebnissen angezeigt. Wenn die Schlüsselwörter darin enthalten sind, zeigt das dem Suchenden, dass er gefunden hat, was er sucht. 
  6. Das wichtigste Keyword/Keywordkombination sollte nach Möglichkeit in der Hauptüberschrift und möglicherweise in Zwischenüberschriften ganz vorne platziert werden. Überschriften sollten - wenn möglich - mit den entsprechenden Tags (h1, h2 ...) oder wenigstens mit Fettdruck ausgezeichnet werden.
  7. Das wichtigste Keyword/Keywordkombination sollte mit einem Bild-/Video-Dateinamen identisch sein und in dessen Alt- und Title-Text möglichst vorne auftauchen.
  8. Das wichtigste Keyword/Keywordkombination sollte in der Bildunterschrift enthalten sein.
  9. Das wichtigste Keyword/Keywordkombination sollte oft, aber auch nicht zu oft im Text enthalten sein.
  10. Das Thema eines Blogposts sollte ausführlich textlich behandelt werden - auch wenn im Mittelpunkt vielleicht eine Applikation (Bankenvergleich, BMI-Rechner ...), ein Film (animiertes GIF, Flash, Video ...) o. ä. steht.
  11. Den Text mit Zwischenüberschriften (die Keyword/Keywordkombinationen enthalten) und Listen gliedern.
  12. Keywords/Keywordkombinationen vereinzelt im Text auszeichnen (z. B. durch Fettdruck)
Die Herausforderung für den Online-Redakteur/Blogger besteht darin, den Text so zu verfassen,
  • dass er trotz aller SEO-Maßnahmen angenehm für den Leser zu lesen ist und
  • dem Leser einen Mehrwert bringt,
    so dass er den Artikel/Blogpost
    • positiv bewertet (Like etc.),
    • die positive Erfahrung mit anderen teilt (Facebook-Share, Retweet/Twitter etc.),
    • den Artikel in seine Favoritenliste oder
    • in die Social Bookmarks aufnimmt (Mister Wong, Delicious etc.)
  • und den Leser so zum Wiederkehren animiert etc.

SEO für Blogs - Tipp 2
Auf blumige oder bildhafte Sprache im Titel und in den Überschriften verzichten - zugunsten der Keywords.

SEO für Blogs - Tipp 3
Meiner Erfahrung nach hat man mit langen Texten, die das Thema sehr ausführlich beleuchten und dazu noch gut mit Bildern, Grafiken und langen Listen ausgestattet sind (ohne dass die Ladezeit zu lang wird), die besten Chancen auf einen vorderen Platz.

Es müssen nicht immer alle Tipps umgesetzt werden - äußerst wichtig sind meiner Erfahrung nach aber der Titel (Title-Tag), die Beschreibung (Meta-Tag Description) sowie die Hauptüberschrift.

SEO für Blogs: Offsite-SEO

Vor allem Linkaufbau (Backlinks, Linkbuilding) spielt bei den Offsite-Aktivitäten der Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Rolle. Mehr dazu bei Blogs bekannt machen

SEO für Blogs - Tipp 4
Meiner Erfahrung nach braucht es manchmal viel Geduld und Nachfeilen, bis der Blogpost oder die Webseite weit vorne gelistet wird. Das ist immer auch eine Frage der Konkurrenz. Apropos Konkurrenz: Es lohnt sich zu schauen, welche SEO-Maßnahmen die Konkurrenz anwendet - das inspiriert manchmal zu neuen Ideen.

SEO verändert sich

Eine Garantie, dass man mit diesen SEO-Maßnahmen in den Suchmaschinenergebnissen nach vorne kommt, gibt es nicht. Google bewertet zunehmend auch das Nutzerverhalten auf einer Seite (weswegen neben guten Inhalten auch die Usability/Nutzererfahrung wichtig ist). Auch wird Nutzern häufig nicht eine "neutrale" Suchergebnisliste, sondern individuelle/personalisierte Suchergebnisse präsentiert. Google schraubt permanent an seinem Such-Algorithmus und anderen Aspekten der Suche, daher muss man die Enwicklung der SEO im Auge behalten (Blog bekannt machen - Fortsetzung).

Wie man erreicht, dass man auf den Suchergebnisseiten und in der Vorschau bei verschiedenen Sozialen Netzen besonders einladend dargestellt wird, erläutert Carola Heine im Buch Blogging für Profis: Blogpost-Anatomie - Content Hacks to go 1* (zur Buchvorstellung und Review) erläutert.

* Werbelink

Mit welchen Maßnahmen habt Ihr/haben Sie gute Erfahrungen gemacht? Bitte nutzt/nutzen Sie die Kommentarfunktion und fügt eure/Ihre Erfahrungen oder Meinung hinzu. Wenn der Blogbeitrag euch/Sie inspiriert hat, abonniert/abonnieren Sie den Feed oder per E-Mail.

Das könnte Sie auch interessieren:

Sie suchen Werbeplatz in diesem Blog oder eine Technische Redakteurin/Autorin/Texterin zu Software-, Informatik- oder Internetthemen für Ihre Website, ein Buchprojekt, ein Kundenmagazin o. Ä.? Schreiben Sie mir!

Sonntag, 23. Juni 2019

Blogging für Profis: Blogpost-Anatomie - Content Hacks to go 1 von Carola Heine (Buchvorstellung und Review)

Das dürfte auch andere BloggerInnen interessieren: Blogging für Profis: Blogpost-Anatomie* von Carola Heine. Das Buch ist das erste einer Reihe namens Content Hacks to go. Es geht in dieser ersten Folge um effiziente Blogpost-Briefings, Verbesserung der Sichtbarkeit von Blogposts im Internet allgemein und in Social Media im Speziellen. Kurze Buchvorstellung und meine persönliche Bewertung.**


Blogging für Profis: Blogpost-Anatomie - Content Hacks to go 1* von Carola Heine ist am 14.6.2019 als Taschenbuch und E-Book bei Amazon* erschienen.

Wer selbst bloggt oder anders online veröffentlicht, weiß, dass es selten reicht, ein interessantes Thema toll aufzubereiten und mittels Blogsystem o. Ä. online zu stellen, in der Hoffnung, die Welt wird das Werk schon entdecken. So funktioniert Sichtbarkeit im Internet nicht. Es ist ein wenig Know-how nötig, damit man von Suchmaschinen gefunden, in den Suchergebnissen auf den vorderen Plätzen platziert und dann in diesen auch noch ansprechend und zum Klicken anregend dargestellt wird.

Erfolgreich bloggen


Aber was genau ist bei der Arbeit für einen Blog und an dem jeweiligen Blogartikel zu bedenken, einzuplanen, vorzubereiten und je nach Arbeitsteilung zwischen Auftraggeberseite (Agentur und/oder Marketing/Sales und/oder Online-Redaktion) und Auftragnehmerseite (Blogger, TexterIn) später auch umzusetzen, um die Sichtbarkeit nach Erscheinen zu fördern? Und wie baut man diese zusätzlichen Erfordernisse in den Workflow ein, damit die Zusammenarbeit für alle Beteiligten erfolgreich wird? Diese Fragen beantwortet Carola Heine, Autorin und Digital Marketing Professional, in diesem Buch.

Carola Heine


Die Autorin ist eine bekannte und erfolgreiche Bloggerin. Sie bloggt seit etwa 25 Jahren sowohl privat als auch beruflich - letzteres nicht nur für eigene Blogs, sondern im Auftrag von Unternehmen für deren Corporate Blogs. In diesem Buch über die Blogpost-Anatomie teilt sie ihre Erfahrungen, gibt Tipps und liefert für die verschiedenen Beteiligten praktischerweise auch Checklisten mit.

Meinung zum Buch


Carola Heine weiß, wovon sie redet, und meine Erwartungen an das Buch - ihr mal bei der Arbeit über die Schulter schauen zu dürfen - wurden voll erfüllt. Zwar richtet sich das Buch eher an Blogger, TexterInnen, Agenturen etc. mit wenig Wissen zum Drumherum des erfolgreichen Online-Publizierens, aber auch mir, die ich selbst seit über 20 Jahren online publiziere, tat die Auffrischung gut beziehungsweise bekam ich an manchen Stellen den notwendigen Tritt in den Allerwertesten, mich bei meinen persönlichen Blogs endlich um das ein oder andere Plugin zur Onpage-Optimierung zu kümmern. Bezüglich Wordpress-Plugins hätte ich Interesse an weiteren Empfehlungen, am liebsten sogar Vergleiche, was welches kann. Aber vielleicht kommt das in den weiteren Folgen. Mein Appetit auf mehr ist jedenfalls geweckt.

Blogging für Profis: Blogpost-Anatomie - Content Hacks to go 1:
Effiziente Blogpost-Briefings. Erhöhte Online-Sichtbarkeit. Erfolgreicher bloggen.*
Carola Heine
Verlag: one-trick-pony.de, 14. Juni 2019
Taschenbuch
ca. 126 Seiten
ISBN 3-9480-3308-0


auch als Kindle-Edition (ASIN: B07T2JGV45)*

* Werbelink
** Buch selbst gekauft, Review not sponsered!


Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige



Donnerstag, 7. Dezember 2017

Twitter-Tweets in eine Webseite einbauen

Die neuesten Tweets eines Twitternutzers oder Twitterkontos lassen sich ganz einfach auf der Homepage, in einen Blogartikel oder auf jede andere Webseite einbauen. Mit ein paar Klicks im neuen Twitter-Konfigurator lässt sich der entsprechende kleine Code-Schnippsel (bei Twitter genannt Widget, von manchen auch als Plugin bezeichnet) generieren und anschließend einbauen. Ruft ein Nutzer die Seite dann mit seinem Browser auf, sieht er an der gewählten Stelle die neuesten Tweets in einer Art „Twitter-Box“. Eine solche Twitter-Box kann man mit Tweets des eigenen Twitterkontos konfigurieren und integrieren („embedden“), mit denen eines anderen öffentlichen Twitter-Kontos, mit Tweets, die man mit „Gefällt mir“ markiert hat, mit Tweets einer Liste oder Sammlung oder mit Tweets als Ergebnis einer vorkonfigurierten Suche. Da Twitter das Konfigurierungsverfahren und die Nutzeroberfläche gegenüber dem alten Twitter-Widget-Konfigurator etwas verändert hat, hier nun eine aktualisierte Anleitung.
"Twitter-Box", wie sie auch auf meiner Portalseite tinto.de
erscheint, um dort meine neuesten Tweets anzuzeigen.
Die Möglichkeit, eine Twitter-Box mit Tweets in eine Webseite einzubinden, ist nicht neu, aber der Konfigurator für den Twitter-Widget-Code ist nicht so leicht zu finden und Twitter hat die Vorgehensweise gerade wieder etwas verändert.

So generieren Sie Ihren Widget-Code - eine Anleitung

  1. Gehen Sie auf die Twitter-Homepage
  2. Melden Sie sich mit Ihrem Nutzernamen und Passwort an.

    Wenn Sie noch kein Twitter-Nutzerkonto (Account) haben, müssen Sie sich zuerst registrieren und sollten die normalen Twitter-Funktionen ausprobieren und kennenlernen.
  3. Klicken Sie auf Ihr Porträtbild in der Symbolleiste ganz oben rechts und wählen Sie in der Dropdown-Liste Einstellungen und Datenschutz

    Sie landen auf der Seite Account. 
  4. Wählen Sie auf der Seite Account in der Navigation auf der linken Seite Widgets (ist ziemlich weit unten zu finden). 
    Sie landen auf der Seite Widget
  5. Klicken Sie auf der Seite Widget oben rechts auf Neu erstellen.


    Nun zeigt sich ein Dropdown-Menü.
    Das bedeuten die Menüpunkte des Dropdown-Menüs:
    • Profil
      Die Twitter-Box soll mit Tweets (m)eines öffentlichen Accounts gefüllt werden.
    • Gefällt mir
      In der Twitter-Box sollen Tweets, die Sie als Favoriten gekennzeichnet haben, angezeigt werden.
    • Liste
      In der Twitter-Box sollen Tweets einer Liste, die Sie zuvor angelegt und der Sie öffentliche Twitter-Accounts zugeordnet haben, angezeigt werden.
    • Sammlung
      Die Twitter-Box soll Tweets einer Sammlung, die Sie zuvor angelegt haben, anzeigen.
    • Suchen
      In der Twitter-Box sollen Tweets, die das Ergebnis einer Suche sind, angezeigt werden, beispielsweise solche. die mit einem definierten Hashtag-Begriff #garten, gekennzeichnet wurden.
  6. In diesem Konfigurationsbeispiel sollen die Tweets des eigenen Twitter-Accounts in einer Twitter-Box auf der eigenen Portalseite angezeigt werden (siehe Bild oben), wählen Sie also im Dropdown-Menü den Menüpunkt Profil.
    Ein neues Fenster öffnet sich und sie werden gefragt, was Sie (in eine Webseite) einbetten möchten ("What would you like to embed"). Darunter befindet sich ein Eingabefeld.
  7. Geben Sie für unser Beispiel in das Eingabefeld die URL Ihres Twitter-Accounts ein, beispielsweise https://twitter.com/eva4tinto (eva4tinto ersetzen Sie durch Ihren eigenen Nutzernamen).

    Notiz: Wenn Sie vorher in das leere Eingabefeld klicken, werden Ihnen auch alle anderen Möglichkeiten mit Beispielen gezeigt - im Prinzip noch einmal dieselbe Auswahl wie vorher im Dropdown-Menü, nur auf Entwickler/Programmierer zugeschnitten.
  8. Klicken Sie nach Ihrer Eingabe innerhalb des Eingabefeld auf der rechten Seite auf den Pfeil nach rechts.

    Die Seite scrollt weiter nach unten.

  9. Sie werden gefragt, ob Sie eine Twitter-Box (Embedded Timeline) oder Twitter-Schaltflächen integrieren möchten (Twitter Buttons, die im nächsten Schritt zur Auswahl stünden: Follow Button, Mention Button).
  10. Wählen Sie für unseren Zweck Embedded Timeline.
    Die Seite schiebt sich weiter nach unten. In einem eingerahmten Bereich finden Sie den Code-Schnippsel, den Sie kopieren und in Ihre Webseite an der gewünschten Stelle einfügen müssen.



    Wer Details der Twitter-Box anpassen möchte, klickt auf den Link set customization options in der Überschrift. Es öffnet sich ein weiterer Konfigurationsbereich, in welchem man Höhe, Breite, helles oder dunkles Design sowie Linkfarbe und Sprache (um)definieren kann.

Anwendungsmöglichkeiten für Twitter-Boxen

Ich habe eine Twitter-Box mit meinen neuesten Tweets auf meiner tinto.de-Portalseite eingebaut (und zusätzlich auch eine automatische Liste meiner neuesten Blogartikel), damit diese Einstiegsseite nicht immer gleich aussieht, sondern bei jedem Besuch einen Überblick über alle meine neuen Tweets (und Blogartikel) enthält.

Die gleiche Twitter-Box wie auf der Portalseite habe ich auch im Media Newsroom von evaschumann.biz eingebunden, wo meine Besucher und ich die meisten meiner Social Media Aktivitäten auf einen Blick erfassen können - noch nicht dabei sind lediglich Pinterest, Instagram und YoutTube.

Wer mit seinen Seitenbesuchern teilen möchte, was er/sie auf Twitter beachtenswert findet, konfiguriert die Twitter-Box so, dass sie seine/ihre Gefällt-mir-Tweets anzeigt.

Wer zeigen möchte, was zu einem Thema aktuell im Gespräch bei Twitter ist, packt interessante Twitter-Accounts in eine Liste und definiert die Twitter-Box so, dass die neuesten Tweets dieser Liste angezeigt werden, oder er definiert eine Suche, deren Ergebnisse in der Twitterbox erscheinen.

Was bei Ihnen Sinn macht, hängt von Ihrem Informations- und Kommunikationskonzept ab.

Anzeige


Ich verwende die verschiedenen sozialen Netzwerke zu unterschiedlichen Zwecken:
  • Twitter nutze ich einerseits zur Informationsbeschaffung: Dort sind neue Nachrichten als erstes zu finden. In meiner eigenen Twitter-Timeline stelle ich vorwiegend neue Blogartikel und Informationswebseiten aus meinem eigenen "Internetreich" vor. Gelegentlich teile ich auch besonders Interessantes aus meinem Netzwerk, wenn diese Tweets nicht nur meine Twitter-Follower, sondern auch meine Webseiten-/Blogbesucher interessieren könnten.
  • Zum Diskutieren bevorzuge ich die Kommentarfunktionen von Blogs sowie die Kommunikationsmöglichkeiten bei Facebook und Googleplus.
  • Bilder schaue und teile ich am liebsten bei Instagram und bei Pinterest, Videos bei YouTube.

Bitte nutzt/nutzen Sie die Kommentarfunktion und fügt eure/Ihre Erfahrungen hinzu. Wenn der Blogbeitrag euch/Sie inspiriert hat, abonniert/abonnieren Sie den Feed oder per E-Mail.

Das könnte Sie auch interessieren:

Sie suchen Werbeplatz in diesem Blog oder eine Technische Redakteurin/Autorin/Texterin zu Software-, Informatik- oder Internetthemen für Ihre Website, ein Buchprojekt, ein Kundenmagazin o. Ä.? Schreiben Sie mir!